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Ein weiteres Jahr erfolgreich: „BUSSCHULE“ und „Bus-Engel“

Zwei Verkehrserziehungsprojekte in Nordwestmecklenburg für Fahrschüler

13.07.2017
Erfolgreich abgeschlossen: Die Projekte 'BUSSCHULE' und 'Bus-Engel'. Foto: Landkreis
Erfolgreich abgeschlossen: Die Projekte "BUSSCHULE" und "Bus-Engel". Foto: Landkreis

„BUSSCHULE“ und „Bus-Engel“ heißen zwei Verkehrserziehungsprojekte des Landkreises Nordwestmecklenburg zur Schulwegsicherung, die sich seit vielen Jahren bewähren. Die  „BUSSCHULE“ das  sogenannte „Klassenzimmer  auf Rädern“ seit dem Jahr 2000 und die „Bus-Engel“ kamen  im September 2004  dazu. „Mit diesen beiden Projekten wurde im Landkreis ein umfangreiches Netzwerk aufgebaut, um den Schulalltag unserer Kinder sicher zu gestalten“, betonte Karla Krüger, 2. Stellvertreterin der Landrätin anlässlich der  diesjährigen Auswertungsveranstaltung  beim Verkehrsunternehmen „NAHBUS“ und dankte allen Beteiligten.

Kein Schüler musste von der Schülerbeförderung ausgeschlossen werden

„Vorbeugen ist besser als heilen“ – dieses Motto steht über beiden Projekten, denn  nahezu  8000 Schüler- das sind 55 Prozent aller Schüler in Nordwestmecklenburg, machen sich täglich mit dem Bus auf den Weg zur Schule.

Im gerade zu Ende gegangenen Schuljahr  haben  1 168 Schüler und Schülerinnen an der „BUSSCHULE“- dem  sogenannten „Klassenzimmer  auf Rädern“ teilgenommen. Stellvertretend waren 18 Schüler der Klasse 3b der Grundschule  Am Ploggensee in Grevesmühlen  mit ihrem Klassenleiter Ralf Scharge  zur Auswertungsveranstaltung gekommen und  wurden für ihre erfolgreiche Teilnahme mit einer Urkunde, 100 Euro  für die Klassenkasse und Sachpreisen  geehrt.. Außerdem erhielten 118  „Bus-Engel“  der 9. bis 12.Klassen  an 14 Schulen eine  entsprechende Ausbildung. Darunter sind  vier Gymnasien, die KGS Dorf Mecklenburg und neun Regionale Schulen.

Besondere Situationen erforderten, dass sie  zwölf Schülergespräche mit Belehrungen zum ordnungsgemäßen Verhalten während der Schülerbeförderung geführt haben. Hierüber mussten in zwei Fällen die Eltern informiert werden. Sehr erfreulich ist, dass im Schuljahr 2016/2017 kein Fahrschüler von der Schülerbeförderung ausgeschlossen werden musste.

Insgesamt wurden  in den 13 Jahren bisher 868 „Bus-Engel“ ausgebildet.         

Als „Bus-Engel“ haben sich besonders engagiert und erhielten dafür eine „Belohnung“:  Birk Ole Saathoff, Gymnasium Neukloster, Wiebke Vehnor und Fabian Pittelkow , beide Regionale KGS Dorf Mecklenburg .           

Mit dem Projekt „BUSSCHULE“ sollen die Gefahrenschwerpunkte am Bus, wie z. B der tote Winkel sowie der Schwenkbereich eines Busses im Haltestellenbereich vermittelt werden. Weiterhin geht es um die Darstellung der Sicherheitseinrichtungen am und im Bus, wie z. B. Notausstieg die Nutzung des „Nothammers“ in Gefahrensituationen um nur einige zu nennen.

 Das Projekt „Bus-Engel“ konnte als Pilotprojekt unter der Federführung der Verkehrswacht aufgebaut werden. Es handelt sich hierbei um ein Kooperationsprojekt, das gemeinschaftlich durch die Verkehrswacht Wismar und Umgebung e. V., den  Verkehrsunternehmen NAHBUS, BBW Regio/Stadt und Omnibus-Betrieb Wolfgang Flaegel, der Polizeiinspektion Wismar, dem Landkreis Nordwestmecklenburg und der Unfallkasse M-V umgesetzt wird. Ziel dieses Projektes ist es, Fahrschüler ab der Klassenstufe 9 als „Bus-Engel“zu gewinnen. Durch ihr engagiertes Auftreten erreichen sie in den Bussen ein konfliktfreies Klima. Sachbeschädigungen werden vermieden, der Schulweg wird stressfreier und sicherer. Für das neue Schuljahr werden noch weitere „Bus – Engel“ gesucht. Wer Interesse hat, meldet sich bitte an seiner Schule.

 

 

 

© Petra Rappen E-Mail