Asylrecht

allgemeine Informationen

Der Bereich Asylrecht umfasst die Zuständigkeit für alle im Landkreis Nordwestmecklenburg lebenden Asylbewerber, Asylberechtigte, sonstige politisch Verfolgte sowie alle Ausländer, denen ein Aufenthalt aus völkerrechtlichen humanitären oder politischen Gründen erteilt oder verlängert werden soll.

Asylanträge werden grundsätzlich durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angenommen und bearbeitet.
Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesamtes.

Verfahren nach Anerkennung als Asylberechtigter, Flüchtling oder subsidiär Schutzberechtigter

Entscheidet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) positiv über den Asylantrag, ist eine Vorsprache in der Ausländerbehörde erforderlich. Hier erhält der Ausländer einen Formblattantrag zur Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis sowie einen Termin zur Abgabe dessen.

Bei der zweiten Vorsprache zur Abgabe des Antrags und eines biometrischen Fotos, erfolgt die Ausgabe der vorläufigen Bescheinigung über ein Aufenthaltsrecht aus humanitären Gründen bis zur Beantragung der elektronischen Aufenthaltskarte. Der Termin zur Beantragung wird schriftlich mitgeteilt.

Ab Beantragung der elektronischen Aufenthaltskarte nimmt die Herstellung dieser ca. vier bis sechs Wochen in der Bundesdruckerei in Anspruch.

Familiennachzug

Für den Familiennachzug zu dem ausländischen anerkannten Flüchtling ist der erforderliche Antrag innerhalb von drei Monaten ab unanfechtbarer Anerkennung zu stellen. Die Frist ist auch gewahrt, wird der Antrag in der Ausländerbehörde gestellt. Diese bescheinigt die Einhaltung der Frist für die Botschaft.

Familiennachzug für syrische Schutzberechtigte in Deutschland

Arbeitserlaubnis

Eine Arbeitserlaubnis wird in Abhängigkeit von der Aufenthaltsdauer und der Erfüllung der Mitwirkungspflicht erteilt. Eine Prüfung des jeweiligen Einzelfalles erfolgt in der Ausländerbehörde unter Beteiligung der Agentur für Arbeit.

Projekt Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge (NAF)

Es besteht die Möglichkeit der Teilnahme am Projekt Arbeit für Flüchtlinge, wenn der Ausländer seit einem Jahr im Besitz der Aufenthaltsgestattung ist und über den Asylantrag noch nicht entschieden wurde.

Für Duldungsinhaber ohne Beschäftigungsverbot besteht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ebenfalls die Teilnahme an diesem Projekt.
Weitere Informationen finden Sie unter: Netzwerk für Arbeit

Mitwirkungspflicht

Die Erfüllung der Mitwirkungspflicht bedeutet, alle zumutbaren Handlungen zu unternehmen, die der Identitätsfeststellung und der Aufklärung von Sachverhalten dienen. Dem Grundsatz nach ist jeder Ausländer verpflichtet einen Pass zu besitzen.

Beratungsstellen

Für die Beratung in Ausländerangelegenheiten steht auch der Beratungsdienst Migration der Arbeiterwohlfahrt des Kreisverbandes Wismar und des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern e. V. in Gadebusch zur Verfügung.

     » Kontaktdaten finden Sie in der nebenstehenden Info-Box
     » Für Konsultationen wird um Terminvereinbarung gebeten.

Aktuelle Informationen zum Thema Flucht und Asyl unter dem Link Flucht und Asyl auf der Websites des Landkreises Nordwestmecklenburg.

ANSPRECHPARTNER
Mitarbeiter
Frau Kopplin
Asylangelegenheiten
Mitarbeiter
Herr Ehlert
Sachbearbeiter Asylangelegenheiten
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Herr Frenz
Sachbearbeiter Asylangelegenheiten
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Sachbearbeiter Asylangelegenheiten
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Fachassistentin Asylangelegenheiten
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Frau Gotthardt
Sachbearbeiterin Ausländerangelegenheiten
Mitarbeiter
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Sachbearbeiterin Allgemeines Ausländerrecht
Besucheranschrift

Sprechzeiten

BERATUNGSSTELLE

Beratungsdienst Migration der Arbeiterwohlfahrt des Kreisverbandes Wismar e.V.
Erich- Weinert - Promenade 2
23966 Wismar
Telefon: 03841 - 71 00 29

Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V. in Gadebusch

Gabriele Schulz
Mühlenstraße 26
19205 Gadebusch
Telefon: 03886 - 21 26 02
E-Mail   : schulz@diakonie-mv.de