Biotopschutz

Nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz sind bestimmte Teile von Natur und Landschaft, die eine besondere Bedeutung als Biotope haben, gesetzlich geschützt.
Maßnahmen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung, Veränderung des charakteristischen Zustandes oder sonstigen erheblichen oder nachhaltigen Beeinträchtigungen geschützter Biotope führen können, sind unzulässig.

Zu diesen Biotopen gehören nach § 20 Naturschutzausführungsgesetz M-V:

  • naturnahe Moore und Sümpfe, Sölle, Röhrichtbestände und Riede, seggen- und binsenreiche Nasswiesen
  • naturnahe und unverbaute Bach- und Flussabschnitte,
  • Quellbereiche, Altwässer, Torfstiche und stehende Kleingewässer jeweils einschließlich ihrer Ufervegetation, Verlandungsbereiche stehender Gewässer
  • Zwergstrauch- und Wacholderheiden, Trocken- und Magerrasen sowie aufgelassene Kreidebrüche
  • naturnahe Bruch-, Sumpf- und Auwälder, Gebüsche und Wälder trockenwarmer Standorte, Feldgehölze und Feldhecken
  • Fels - und Steilküsten, Strandwälle, Dünen, Salzwiesen, marine Block- und Steingründe, Windwattflächen und Boddengewässer mit Verlandungsbereichen.

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Herr Berchtold-Micheel
SB Biotopschutz, Vogelschutz, Cross-Compliance
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