"Wir meinen es ernst mit der Energiewende in Nordwestmecklenburg!"

Die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich gestalten

Der Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung folgend waren am 26. Februar 2015 nahezu 100 Interessierte anwesend, als die Referenten

  • Frau Martina Tegtmeier (MdL, Geschäftsführerin der SGK MV)
  • Herr Rudlof Bochert (MdL, energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzender des Energieausschusses im Landtag MV)
  • Herr Christian Pegel (Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung MV)
  • Frau Kerstin Weiss (Landrätin Nordwestmecklenburg)

über den aktuellen Stand der Energiewende in MV und deren Auswirkungen vor Ort in Nordwestmecklenburg diskutierten.

In den einleitenden Vorträgen wurden die aktuellen Zahlen zum Bestand und Zubau von Anlagen für Erneuerbare Energien, ebenso wie Ziele und deren Verwirklichungsmöglichkeiten dargestellt. Beispielhaft wurden sowohl Gemeinden in MV mit Ihren individuellen Lösungen benannt, als auch die Inhalte des neuen Beteiligungsgesetzes (Gesetzes über die Beteiligung von Bürgern und Gemeinden an Windparks im Land in Mecklenburg-Vorpommern) vorgestellt.
Welche Möglichkeiten haben Bürger und Kommunen, bei den Zielen des Bundes und Landes im Ausbau der Erneuerbaren Energien die Umsetzung vor Ort mit zu gestalten? Welche Auswirkungen haben die Beschlüsse zur Fortscheibung des Regionalen Raumentwicklungskonzeptes und des Kriterienkataloges?

Zur Beantwortung dieser Fragen präsentierte die Landrätin Frau Kerstin Weiss kurze Einblicke und damit erste Ergebnisse des eGoverment-Projekts "eEnergieService MV", mit dessen Hilfe es demnächst interessierten Bürgern, Investoren und (Kommunal-)Politikern möglich sein wird, über das Internet tagesaktuelle Daten zum Bestand von Anlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien, zu den Potenzialen und Planerische Informationen auf Kartenbasis abzufragen und weitergehende Hinweise zum Thema Energie in einem Portal zu finden.

In der anschließenden gemeinsamen Diskussion mit dem Publikum überwog die Auffassung, die sich bietenden Chancen für regionale Wertschöpfung im ländlichen Raum zu nutzen und aktiv positiv zu beeinflussen, hierbei aber auch alle Möglichkeiten der Information und Transparenz zu nutzen, um Anwohner bzw. Gemeinden die Chance zu geben, Planungen mit zu gestalten. Die vorgestellten Energie-Karten des Landkreises werden hier als eine gute Antwort auf diese Fragen gesehen, ganz im Sinne der Abschlussworte der Landrätin: "Wir meinen es ernst mit der Energiewende in Nordwestmecklenburg!".

Vorträge der Veranstaltung zum Download:

Symbol Beschreibung Größe
1. Rudolf-Bochert - Planungsregion Westmecklenburg
1.4 MB
2. Christian-Pegel - Beteiligungsgesetz
0.8 MB
3. Kerstin-Weiss - EnergiekartenNWM
1.4 MB

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Herr Boje
Regionalplaner
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