Gewässerrandstreifen

Der Gewässerrandstreifen umfasst das Ufer und den Bereich, der an das Gewässer landseits der Linie des Mittelwasserstandes angrenzt.

  • er bemisst sich ab der Linie des Mittelwasserstandes,
  • bei Gewässern mit ausgeprägter Böschungsoberkante ab der Böschungsoberkante.

Der Gewässerrandstreifen ist im Außenbereich fünf Meter breit.

 Die zuständige Behörde kann für Gewässer oder Gewässerabschnitte

  • Gewässerrandstreifen im Außenbereich aufheben
  • im Außenbereich die Breite des Gewässerrandstreifen abweichend festsetzen
  • innerhalb der im Zusammenhang bebauter Ortsteile Gewässerrandstreifen mit einer angemessenen Breite festsetzen.

Eigentümer und Nutzungsberechtigte sollen die Gewässerrandstreifen erhalten.
Im Gewässerrandstreifen ist verboten:

  • die Umwandlung von Grünland in Ackerland
  • das Entfernen von standortgerechten Bäumen und Sträuchern, ausgenommen die Entnahme im Rahmen einer ordnungsgemäßen Forstwirtschaft, sowie das Neuanpflanzen von nicht standortgerechten Bäumen und Sträuchern
  • der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, ausgenommen die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln, und der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen in und im Zusammenhang mit zugelassenen Anlagen
  • die nicht nur zeitweise Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern können oder fortgeschwemmt werden können.

ANSPRECHPARTNER
Mitarbeiter
Frau Gottschalk
SB Abwasserabgaben, wassergefährdende Stoffe
Mitarbeiter
Frau Kniest
Sachgebietsleiterin Wasserbehörde
Mitarbeiter
Frau Pfeil
SB Grundwasser
Mitarbeiter
Frau Waldraff
SB Gewässeraufsicht