C. IV.1. - Obligatorische Maßnahmen im Vorfeld einer Entscheidung über eine wirtschaftliche Betätigung

Am Anfang steht die Idee der Kommune – beispielsweise zur Errichtung einer Biogasanlage oder zum Aufbau eines Wärmenetzes. Die Gemeinde wird prüfen, inwieweit sich diese Idee umsetzen lässt und hierzu eine genaue Ist-Analyse durchführen (hierzu sogleich unter 1.1). Darüber hinaus ist es notwendig, dass die Kommune die Ziele, die im Rahmen der wirtschaftlichen Betätigung erreicht werden sollen, definiert (Soll-Analyse, hierzu unter 1.2).

Dabei gilt es gerade bei einer wirtschaftlichen Betätigung im Bereich der Energieversorgung, dass die Gemeinde von Anfang an für die Akzeptanz dieser Unternehmung vor Ort sorgt. Unabhängig davon, wie die Kommune ihre Unternehmung konkret organisiert, also unabhängig davon, ob die direkte Bürgerbeteiligung an der Unternehmung vorgesehen ist oder nicht, sollten die Bürger durch Informationsveranstaltungen etc. frühzeitig über die Pläne informiert und, wenn möglich, eingebunden werden.(398)

398. Auf diesen Aspekt wird vorliegend nicht weiter vertieft eingegangen. Vgl. FNR, Wege zum Bioenergiedorf, S. 29.