C. IV.1.1.1. - Machbarkeitsstudien

Im Rahmen von Machbarkeitsstudien muss geklärt werden, ob das gewollte Projekt innerhalb der Gemeinde überhaupt umgesetzt werden kann.

Erste Voraussetzung ist die Umsetzbarkeit des Projekts am potentiellen Standort. Grundlage der Studie müssen deshalb die geographischen Besonderheiten der Gemeinde samt ihrer Topographie sowie die Einwohnersituation der Gemeinde sein. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie können auch die vorhandenen Potentialanalysen des „Regionalen Energiekonzepts Westmecklenburg“ genutzt werden.(399) Hilfreich kann in diesem Zusammenhang auch die gesamtdeutsche Übersicht im Rahmen des „Potenzialatlas Deutschland“(400) sein.

Neben den technischen Realisierungsmöglichkeiten, die im Rahmen der Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen in der Regel unproblematisch sein dürften, sind sodann im Wesentlichen bauplanerische, umweltrechtliche, wasserrechtliche oder immissionsschutzrechtliche Gesichtspunkte zu beachten.

Die den Machbarkeitsstudien zugrundeliegenden Tatsachen unterliegen grundsätzlich der Rechtsaufsicht, die Kommune muss daher darauf achten, die örtlichen Begebenheiten exakt abzubilden. In der Regel wird hierbei ein externes Gutachten einzuholen sein.(401)