Landschaftsschutzgebiete

Landschaftsschutzgebiete als naturschutzrechtliche Schutzgebietskategorie

Landschaftsschutzgebiete sind durch Rechtsverordnung des Landrates bzw. der Landrätin festgesetzte Gebiete zum Schutz von Natur und Landschaft.
Ihre Ausweisung kann gemäß § 23 Abs. 1 Landesnaturschutzgesetz Mecklenburg-Vorpommern (LNatG M-V) aus folgenden Gründen vorgenommen werden:

  1. zur Erhaltung, Wiederherstellung oder Entwicklung der Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts oder der Nutzungs- oder Regenerationsfähigkeit der Naturgüter,
  2. wegen der Vielfalt, Eigenart oder Schönheit des Landschaftsbildes oder
  3. wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung.

Es handelt sich dabei im Vergleich zur Kategorie des Naturschutzgebietes um ein relativ „mildes“ Schutzregime mit moderaten Einschränkungen. Vorrangig betreffen die Genehmigungspflichten und Verbote diejenigen Handlungen, die den schutzwürdigen Charakter des Gebietes verändern können. Weiterhin sind jedoch auch alle Handlungen erfasst, die dem jeweils besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen.
Insofern kann das naturschutzrechtliche Instrument des Landschafts-schutzgebietes sehr flexibel auf den vorsorgenden Schutz der jeweiligen Besonderheiten des Landschaftsraumes „zugeschnitten“ werden.

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Frau Basse
SB Schutzgebiete, Landschaftsplanung, Naturschutzwarte
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SB Schutzgebiete, Landschaftsplanung, Naturschutzwarte, Bodenschutz
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