Trinkwasser

Die Städte und Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet, die ausreichende Brauch- und Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Sie haben diese Aufgabe auf die Zweckverbände übertragen. Nur Wismar hat ein eigenes Stadtwerk.
Der Anschluss an die Trinkwasserversorgung ist mit dem zuständigen Zweckverband bzw,. den Stadtwerken zu regeln.
Bei erforderlichen Einzelwasserversorgungsanlagen ist die Grundwasserentnahme der Wasserbehörde anzuzeigen.
Trinkwasser immer ausreichend und in bester Qualität zu haben, ist für alle eine Selbstverständlichkeit.

Zur Sicherung der Trinkwasserversorgung sind Trinkwasserschutzgebiete festzusetzen.
Sie umfassen in der Regel das Einzugsgebiet von Trinkwassergewinnungsanlagen und werden nach unmittelbaren Fassungsbereich, engerer Schutzzone (I und II) und weiterer Schutzzone (III) untergliedert.

Für diese Bereiche besteht das Erfordernis zusätzlicher Schutzanforderungen gegenüber nicht besonders geschützten Gebieten, um das Risiko unvorhersehbarer stofflicher Einträge im Umfeld von Wassergewinnungsanlagen weitestgehend auszuschließen.

In der für das jeweilige Trinkwasserschutzgebiet festzulegenden Wasserschutzgebietsverordnung werden den regionalen hydrogeologischen Gegebenheiten angepasste Verbote und Nutzungsbeschränkungen in den o. g. Zonen I, II und III festgelegt.

Dabei kann die Umsetzung des flächendeckenden Grundwasserschutzes in den Regionen zu Nutzungseinschränkungen führen (z. B. Nutzungsbeschränkungen oder Verboten für Bauvorhaben), die sich durch eine hohe Belastungsempfindlichkeit des Grundwassers auszeichnen.

 

© Frank Scholz E-Mail

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