Was sind Frühe Hilfen?

„Unterstützung von Familien von Anfang an“

Was sind Frühe Hilfen?

Eine Bundesinitiative

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert seit 2012 die „Bundesinitiative für Frühe Hilfen und Familienhebammen“ in ganz Deutschland.

Die gesetzliche Grundlage ist das am 01.01.2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz.

Das Gesetz ist eine Ergänzung zum 8. Sozialgesetzbuch und dient als Brücke zwischen theoretischem Verständnis und praktischer Durchführung vor Ort.. Dazu sollen (werdende) Eltern über die entsprechenden Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten in Fragen der Schwangerschaft, Geburt, Gesundheit und Entwicklung ihrer Kinder in den ersten Lebensjahren umfassend informiert werden.

Seit August 2017 gibt es zudem eine dauerhafte finanzielle Etablierung der Fördermittel im Bundeshaushalt. Somit stehen den Ländern jährlich 51 Millionen Euro für die Umsetzung der Frühen Hilfen zur Verfügung.

Datenschutz

Durch die bereit gestellten Bundesmittel werden die vorhandenen Angebote sowie das Netzwerk Frühe Hilfen im Landkreis Nordwestmecklenburg weiter ausgebaut und gestärkt.

Ein weiteres Ziel der Bundesinitiative ist es, Familienhebammen und vergleichbare Berufsgruppen der Gesundheitsfürsorge zu unterstützen und in ihrer Arbeit zu stärken. Die Vernetzung der Gesundheitshilfe und der Kinder- und Jugendhilfe ist ein primäres Ziel der Koordination. Jede Familie soll die Möglichkeit haben, die Angebote Früher Hilfen und Familienhebammen frühzeitig in Anspruch nehmen zu können, damit Probleme gar nicht erst entstehen oder schnell bewältigt werden können.

Die datenschutzrechtliche Grundlage der „Bundesinitiative Frühe Hilfen und Familienhebammen“ basiert auf drei Grundsätzen:

  1. Recht auf informationelle Selbstbestimmung
  2. Datenschutz bedeutet Vertrauensschutz
  3. Transparenzgebot auf allen Ebenen

Diese Arbeitsgrundlage bestimmt die professionelle Zusammenarbeit mit den Angebotsempfängern und auch unter den einzelnen Fachkräften.

Getreu dem Motto „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“ sollen im Wissen der Betroffenen die entsprechenden Informationen und Daten erhoben und übermittelt werden.

Dabei soll die informationelle Selbstbestimmung des Einzelnen gewahrt und die vertrauliche Bindung zwischen Angebotsempfänger und Fachkraft gestärkt und geschützt werden.

Durch Transparenz auf allen Ebenen ist es möglich, die Handlungsschritte und Abläufe besser nachzuvollziehen und trägt ebenfalls zu einer effizienten Zusammenarbeit und vertraulichen Beziehung bei.

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© Wiebke Reichenbach E-Mail

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Mitarbeiter
Frau Olschewski
Koordinatorin Netzwerk 'Frühe Hilfen'
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Rostocker Straße 76, Neubau
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