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Corona-Telefon des Landkreises nur noch an Wochentagen

07.05.2020
Corona-Telefon des Landkreises nur noch an Wochentagen

Seit dem 5. März hat der Landkreis sein Bürgertelefon zum Thema Corona geschaltet. Mitarbeiter beantworteten dort die Anfragen der Bürger.
In Spitzenzeiten (Mitte März) gingen dabei mehr als 180 Anrufe am Tag ein. Bis zur vier Mitarbeiter pro Schicht haben sich um die Anliegen der Bürger gekümmert.

 

Die Fragen waren dabei vielfältig: Neben allgemeinen Informationen zur Gefährlichkeit des Virus ging es um Schulschließungen, Notfallbetreuungsangebote und die Frage, was derzeit erlaubt und was verboten ist.
Angler wollten wissen, ob sie angeln gehen dürfen. Touristen wollten wissen, ob sie einreisen dürfen. Kleingärtner, ob sie in ihren Garten dürfen. Fragen, die nicht sofort beantwortet werden konnten, wurden per Rückruf geklärt.
Nebenbei mussten sich die Mitarbeiter und das Koordinationsteam immer über die neuste Verordnungs- und Nachrichtenlage informieren, um die Antworten parat zu haben, denn gerade im März änderte sich die Situation fast täglich.


2482 Anrufe waren es insgesamt bis zum 4. Mai.

Seit dem 28. März war das Telefon auch am Wochenende von 9-12 Uhr geschaltet.

Seit Mitte April hat sich das Anrufaufkommen verringert, aber noch immer gehen zwischen 30 und 50 Anrufe am Tag ein, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beantwortet werden.
An den Wochenenden aber ist Nachfrage noch weiter gesunken: Am letzten April-Wochenende waren es 6 Anrufe, am ersten Mai-Wochenende weitere 8.

Auch um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlasten, wird das Bürgertelefon des Landkreises deshalb ab sofort nur noch an Wochentagen geschaltet:

Montag bis Donnerstag von 9-12 und 13-17 Uhr
und
Freitag von 9-12 Uhr

Landrätin Kerstin Weiss dankt in diesem Zusammenhang allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die am Bürgertelefon saßen und sitzen und die aus allen Fachdiensten des Landkreises kommen:
„Gerade in der Anfangszeit war es für die Mitarbeiter eine Herausforderung, sich auf die Situation einzustellen, denn die war ja nicht alltäglich. Die Nachrichtenlage entwickelte sich schnell und die Kolleginnen und Kollegen mussten mit dem aktuellen Sachstand mithalten, aufgeregte Anrufer beruhigen, die richtigen Antworten parat haben und auch mal Seelsorger sein. Sie haben großartigen Einsatz gezeigt und einige sind zu richtigen Corona-Profis geworden.“

© Christoph Wohlleben E-Mail

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