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Erntebereisung im Landkreis Nordwestmecklenburg

22.08.2019
[(c): Landkreis NWM]

Am Dienstag, den 20. August 2019, fand die jährliche Erntebereisung des Kreisbauernverbandes im Landkreis Nordwestmecklenburg statt. Neben den aktuellen Erträgen und der aktuelle Stand der Landwirtschaft war das diesjährige Thema der Erntebereisung die Situation im Milchviehbereich.

Beteiligt waren die Amtsleiterin des StALU Westmecklenburg Frau Dr. Rinas, der Bürgermeister der Stadt Wismar Herr Beyer, die Landtagsabgeordnete Frau Aßmann sowie Landrätin Kerstin Weiss.

Besucht wurden der Landwirtschaftsbetrieb Arne Nölck mit einer Besichtigung des Ackerbaubetriebes, der Landwirtschaftsbetrieb Grevesmühlen e.G. mit einer Besichtigung der Milchviehanlage und die LEAB Roggenstorf GmbH mit einer Besichtigung der Grundwassermessstelle.

Die Ergebnisse des Kreisbauernverbandes in Nordwestmecklenburg 2019:

  • Sommergerste: 74-91 dt
  • Winterweizen: 60-95 dt
  • Hafer: 55 -70 dt
  • Winterraps: 30-46 dt

Die Erträge von 2018 lagen durch die Dürre bis zu 30 % unter dem 5-jährigen Durchschnitt. In diesem Jahr haben viele Betriebe eine durchschnittliche Ernte erreicht oder 10 % unter dem Durchschnitt geerntet. Auch in der Vegetationszeit 2018/19 war der Regen oft der begrenzende Faktor für gute Erträge. Spät gedrillter Winterweizen nach Zuckerrübe oder Mais ist besser aufgelaufen, aufgrund der Feuchte durch späten Regen.

Der Mais im südlichen Teil unseres Landkreises ist durch fehlenden Regen nur 75 cm hoch, ob durch den späten Regen im August noch ein Kolben angesetzt wird ist abzuwarten. Auch die Grasernte war unterdurchschnittlich in dieser Region. Das Landwirtschaftsministerium hat aufgrund der schlechten Futtersituation die Nutzung der ökologischen Vorrangfläche genehmigt.

Die Streifen und 80 % der Bracheflächen konnten zur Futterbergung genutzt werden. Im Rest unseres Landkreises steht der Mais gut und die Betriebe waren auch mit dem Grünlandertrag zufrieden. Mais, Kartoffeln und Bohnen sind noch nicht geerntet.

Durch kleinräumige teilweise intensiver Schauer sind sehr hohe Ertragsdifferenzen zwischen den Flächen festzustellen. Die Wettervorhersage war 2018 und 2019 leider nicht verlässlich!

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