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Kreisseniorenbeirat tagt auf der Atalanta

Auf der Sitzung wurden auch Vertreter für die Landesebene gewählt

02.08.2020
An Bord gab es auf Deck viel frische Luft und genug Platz für die Beiratsmitglieder. Vorne im Bild Beate Wahlandt (links) und Eli Brusch (rechts). ©Landkreis NWM

Mit langen Zeiten unter freiem Himmel, ordentlich Wind um die Nase und unter Deck vorzugsweise mit Mund-Nase-Maske, verband der Kreisseniorenbeirat am 22. Juli seine Sitzung mit einem Segeltörn Richtung Poel.

Die erste von vier gemeinsamen Ausfahrten, die Ines Raum als Freundin des Beirates auf dem historischen Lotsenschoner „Atalanta“ organisiert hatte.
19 der 28 Mitglieder des Seniorenbeirates nutzen die Gelegenheit, sich mal wieder mit wichtigen Themen zu beschäftigten. „Schön, dass das geklappt hat!“, so Vorsitzende Karin Lechner: „Auf dem Festland hatten wir Probleme, entsprechende Räumlichkeiten zu finden.“

Die Sitzung war notwendig geworden, denn es musste unter anderem eine neue Geschäftsordnung beschlossen werden, um Arbeitsfähigkeit zu bleiben.
Außerdem mussten die Abgeordneten aus Nordwestmecklenburg für den Landesseniorenbeirat gewählt werden: Einstimmig entschieden die Mitglieder, dass Karin Lechner, Brigitta Hilscher, Dorina Klabunde, Reinhard Dopp und Heidrun Lange sie auf Landesebene bis zur nächsten Kreistagswahl vertreten werden.

Außerdem gab Vorstandsmitglied Brigitta Hilscher einen Stand zur Einstellung des PC-Projektes „Silver Surfer“ und den Planungen für Alternativen und es liefen erste Besprechungen für eine Veranstaltung mit Franz Müntefering im Zeughaus in Wismar Anfang September – mit Voranmeldung und Hygienevorschriften natürlich.

Auch Ingo Funk gab nach seinem Amtsantritt Anfang Juli seinen Einstandsbesuch bei den Senioren - und genoss dabei bestes Segelwetter an Bord:
„Als Beigeordneter für Soziales und 2.Stellvertreter der Landrätin gehört der Seniorenbeirat in meinen Zuständigkeitsbereich in der Kreisverwaltung. Daher war es selbstverständlich, dass ich mich im Seniorenbeirat vorstelle, die Sitzung als Gast verfolge und mich für das Engagement bei den Mitgliedern des Beirates stellvertretend für alle Seniorinnen und Senioren in diesem Landkreis persönlich bedanke. Der enge Kontakt mit dem Seniorenbeirat ist mir wichtig. Ein gut funktionierender Seniorenbeirat kann für einen Landkreis viel leisten.“

Natürlich war auch Corona ein Thema: Elfi Brusch vom Vorstand des Seniorenbeirats Gadebusch berichtete: Sie habe dort einen runden Tisch zur Aufarbeitung vorgeschlagen, wie die Krise bislang bewältigt wurde –und was man aus Sicht der Senioren hätte anders oder besser machen können.
Alle, die gekommen waren, wollten sich einbringen. Es wurde diskutiert und beraten – ein Markenzeichen des lebendigen Gremiums Kreisseniorenbeirat. „Es ist wichtig, dass wir auch mit Vereinen und Verbänden im Gespräch bleiben und uns auch mit Seniorenbeiräten und anderen Interessenvertretungen auf Gemeindeebene vernetzen.“, betont Karin Lechner: „Das funktioniert sehr gut und wir bekommen auch viel Unterstützung aus der Kreisverwaltung und dem Sozialministerium.“

© Christoph Wohlleben E-Mail

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