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Landrätin begrüßt angekündigten zukünftigen Umgang mit der Deponie Ihlenberg

22.08.2019
Landrätin begrüßt angekündigten zukünftigen Umgang mit der Deponie Ihlenberg

Die Deponie Ihlenberg liegt auf dem Gebiet des Landkreises Nordwestmecklenburg. Ihre Zukunft beschäftigt seit Jahren die Öffentlichkeit und die Politik. Im vergangenen Jahr gab es insbesondere kritische Stimmen bezüglich des Umgangs mit einigen Mülllieferungen und mit der Annahme von Müll aus dem Ausland.

Auch Landrätin Kerstin Weiss, zugleich Aufsichtsratsmitglied der Deponie, hat die Diskussion besonders aufmerksam verfolgt. Sie begrüßt die  angekündigten  Entscheidungen des Landes zur beabsichtigten Schließung 2035, zur Reduzierung der  Müllmenge um 25 Prozent bereits ab nächstem Jahr  und zur Abkehr von der Annahme ausländischen Mülls ebenfalls ab 2020. „Ich bin erstaunt und begrüße es sehr, dass das Land jetzt  solche  konkreten Aussagen  zum Umgang mit der Deponie trifft und damit auch klarstellt, dass es die Bedenken zur Deponie in der Bevölkerung und  in der  örtlichen Politik ernst nimmt. Das Land hat jetzt klar und deutlich gesagt, dass es einen Weg einschlägt weg von der Gewinnmaximierung und hin zu einem geordneten Abschluss des Deponiebetriebes. Gleichzeitig möchte ich allen Beschäftigten der Deponie die Angst nehmen, dass sie um ihren Arbeitsplatz bangen müssen. Bis 2035  läuft noch der Deponiebetrieb und auch danach werden Arbeitskräfte für die Renaturierung und Nachsorge benötigt.  Sollte  dennoch die Notwendigkeit zum Abbau einzelner Arbeitsplätze bestehen, wird es dafür sozialverträgliche Lösungen geben. Dafür  würde ich mich auch persönlich einsetzen.“

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