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"Regionaler Integrationsservice Nordwestmecklenburg" im Jobcenter eröffnet

Mitarbeiter des Jobcenters, des Landkreises, der Arbeiterwohlfahrt und die Integrationslotsen bieten gemeinsam den anerkannten Flüchtlingen und Asylbewerbern Begleitung und Beratung unter „einem Dach“.

05.07.2016
Landrätin Kerstin Weiss enthüllt den Wegweiser zum  'Regionalen Integrationsservice Nordwestmecklenburg' im Beisein von Guntram Sydow, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Schwerin und Martin Greiner, Geschäftsführer des Jobcenters NWM(v.r.)  [(c): LK NWM] ©LK NWM

Leistungen aus einer Hand, kurze Wege, zentraler Anlaufpunkt – das bietet  der „Regionale Integrationsservice“ ,der  heute i  für Asylberechtigte im Landkreis Nordwestmecklenburg im Jobcenter in der Wismarer Werkstraße 2 offiziell eröffnet wurde. 

Hier  bieten Mitarbeiter des Jobcenters, des Landkreises, der Arbeiterwohlfahrt als Arbeitgeber der Migrationsberatung und der Integrationslotsen gemeinsam den anerkannten Flüchtlingen und Asylbewerbern Begleitung und Beratung unter „einem Dach“. Dieses soll den  Orientierungs-und Integrationsprozess optimieren.

Mit dem  „Regionalen Integrationsservice Nordwestmecklenburg“ wird landesweit ein einmaliges Projekt gemeinsamer Integration gestartet.

Schlüssel dafür sind vor allem die drei  Integrationslotsen, die den Übergang von der Betreuung des Landkreises zum Jobcenter  mitgestalten und von denen jeweils  einer  vor Ort  während der  Öffnungszeiten des Jobcenters ist. Die Unterstützung  geht von der möglichen Wohnungssuche bis hin zur Kontoeröffnung oder Anmeldung bei der  Krankenkasse, aber auch bei den vielen täglichen Herausforderungen des Alltags, die unsere neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger bewältigen müssen. Neben einem möglichen und schnellen Informationsaustausch ist vor allem ein unkomplizierter Weg in die Sprach- und Integrationskurse möglich, aber auch schon ein direkter Weg in eine Ausbildung oder Beschäftigung.  

„Mit der räumlichen Anbindung an das Jobcenter Nordwestmecklenburg ist eine noch engere Zusammenarbeit und gemeinsame Betreuung der Schutzsuchenden möglich“, sagte  Martin Greiner, Geschäftsführer des Jobcenters Nordwestmecklenburg und bedankte sich beim Landkreis  für die Idee zu einer solchen Einrichtung. 

„Der Übergang vom Asylbewerber bis zum Asylberechtigten muss möglichst reibungslos gelingen. Deshalb ist der Integrationsservice als erste Anlaufstelle für anerkannte Asylbewerber so wichtig“, betonte  Landrätin Kerstin Weiss anlässlich der Eröffnung. Sie wies zudem darauf hin, dass der Kreistag einen dritten Integrationslotsen bewilligt hat, dessen Kosten vom Landkreis übernommen werden. Durch die Bündelung der gemeinsamen Beratungsressourcen können Wartezeiten vermieden und schneller auf die individuellen Belange der Asylberechtigten eingegangen werden.

 

 

© Doerte Suhling E-Mail

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