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Schornsteinfegerarbeiten zur Zeit des Coronavirus

Eine Botschaft der Kreis-Schornsteinfeger

06.04.2020
Schornsteinfegerarbeiten zur Zeit des Coronavirus

Im Zuge der „Corona-Krise“ stellt sich natürlich auch die Frage, inwieweit Bürger verpflichtet sind, den Schornsteinfeger für die Ausführung seiner Tätigkeiten in der aktuellen Situation ins Haus zu lassen. 

Zunächst wird darauf hingewiesen, dass sich die Schornsteinfeger selbstverständlich, auch zum eigenen Schutz, an die allgemeinen Hygieneregeln wie Abstand halten, Hände waschen etc. halten werden.

Da sich der Kontakt zwischen dem Schornsteinfeger und dem Kunden weitestgehend auf ein Türöffnen beschränken könnte, sollte zwar Vorsicht geboten sein, die Arbeiten jedoch nicht vehement vom Kunden verweigert werden.

Bei den Schornsteinfegerarbeiten ist darüber hinaus zwischen hoheitlichen und nicht hoheitlichen Schornsteinfegerarbeiten zu unterscheiden.

Schornsteinfegerbetriebe können aufgrund eines zivilrechtlichen Vertrages verpflichtet sein, ihre nicht hoheitlichen Schornsteinfegertätigkeiten (Reinigen und Überprüfen von Feuerungsanlagen, Abgaswegeüberprüfung, Immissionschutzmessungen) zu erledigen. Jedoch sind in den meisten Verträgen keine festen Terminangaben festgelegt, sodass diese ggf. verschoben und sobald wie möglich nachgeholt werden können.

In Bezug auf die hoheitlichen Tätigkeiten (Feuerstättenschau, Abnahme von Feuerungsanlagen) gilt, dass diese grundsätzlich durchzuführen und damit vom Kunden zu ermöglichen sind.

Sollten Sie jedoch unter Quarantäne stehen oder aus Vorsicht den Termin verschieben wollen, werden die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger Ihre Bedenken ernst nehmen, Ihren Wunsch respektieren und den Termin baldmöglichst nachholen.

 

Näher Informationen zum Schornsteinfegerwesen in Nordwestmecklenburg

Kontakt Schornsteinfeger in NWM

 

© Christoph Wohlleben E-Mail

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