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Sicher mit dem Rad nach Grundshagen

Klützer Winkel immer besser für den Radverkehr ausgebaut

19.07.2020
(von Links:) der Bürgermeister von Klütz Jürgen Mevius, Raik Dassel von der ausführenden Firma Raida Straßenbau, Landrätin Kerstin Weiss und Minister Christian Pegel beim symbolischen Spatenstich zur Fördermittelübergabe. ©Landkreis NWM

 

Einen Förderbescheid über knapp 295.000 Euro übergab Landesverkehrsminister Christian Pegel Mitte Juli an Landrätin Kerstin Weiss, das Amt Klützer und den Bürgermeister der Stadt Klütz Jürgen Mevius.
Mit dem Geld soll ein wichtiges Stück Radweg gebaut werden: Ein Anschluss an den an der L01 verlaufenden Radweg in die Ortslage Grundshagen hinein.
2,5 Meter breit und auf 376 Metern Länge. Für Planung und Bau ist die Gemeinde gemeinsam mit dem Amt Klützer Winkel zuständig.
Rund 393.000 Euro soll der Bau kosten, denn neben zahlreichen Bodenwellen in der eiszeitlichen Moränenlandschaft muss auch ein kleiner Graben mit einem Brückenbauwerk überwunden werden.
Zuständig dafür ist die Firma Raida Straßenbau von Raik Dassel, ein Unternehmen aus der Region.
Den Eigenanteil der Gemeinde trägt zum Teil das Innenministerium MV, das mit 58.000 Euro dabei ist.
Danach geht der Radweg allerdings in die Baulast des Landkreises über, denn er liegt an der Kreisstraße 12. Diese Form der Arbeits- und Lastenteilung zwischen Gemeinden und Landkreis findet immer öfter statt:

Gemeinde baut, Landkreis übernimmt

„Ich freue mich sehr, dass die Gemeinde hier Eigeninitiative zeigt. Das ist für den Kreis eine große Entlastung und treibt den Ausbau des Radwegenetzes in NWM voran. Wir haben gerne bei der Beschaffung der Fördermittel unterstützt und übernehmen aufgrund einer Vereinbarung nach dem Bau die Instandhaltung.“, so Landrätin Kerstin Weiss beim symbolischen ersten Spatenstich zur Fördermittelübergabe.
Klütz Bürgermeister Jürgen Mevius, zu dessen Zuständigkeitsbereich Grundshagen gehört, ist zufrieden mit der stetig steigenden Qualität des Radverkehrs in seiner Region:
„Insgesamt wurde der Klützer Winkel in den letzten 10 Jahren gut ausgebaut. Man kommt bequem bis nach Wismar oder Schwerin. Einzig in Richtung Dassow gibt es noch Anschlussprobleme. Aber auch dafür gibt es bereits weitere Planungen.“

Für mehr Sicherheit und weniger CO²

Für Minister Christian Pegel ist es eine Investition mit ganzjährigem Mehrwert:
„Es geht nicht nur um Touristen, sondern auch um die ganzjährige Nutzung zum Beispiel durch Schülerinnen und Schüler und andere Anwohner, die vermehrt das Auto stehen lassen wollen und so auch CO² sparen. Jeder Kilometer, den diese Menschen nicht auf der Fahrbahn zurücklegen müssen, ist ein Stück gewonnene Sicherheit. Wir müssen den Radverkehr von der Straße bekommen.“

 

© Christoph Wohlleben E-Mail

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