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Wechsel im Fachdienst Kommunalaufsicht des Landkreises am 1.Juni

Ilse Bössow in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet/Nachfolger ist Thomas Fandrich

01.06.2017

Ilse Bössow (65) hat sich nach fast 27 Jahren an der Spitze der Kommunalaufsicht des Landkreises Nordwestmecklenburg mit dem  1. Juni in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ihr Nachfolger ist Thomas Fandrich (35), der bis Ende April im  Innenministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern tätig war.

 „Ich wage zu behaupten, dass niemand die Stärken und Schwächen unserer 85 Städte und Gemeinden so gut kennt wie Frau Bössow. Ich habe Ihr kommunal- und rechtsaufsichtliches Wissen und auch das in den 19 Jahren als stellvertretende Kreiswahlleiterin sehr geschätzt und ich wusste, wenn Sie etwas geprüft haben, dann konnte ich es ungesehen unterschreiben“, betonte Landrätin Kerstin Weiss anlässlich der Verabschiedung. Insgesamt hat Ilse Bössow über 48 Jahre dem Landkreis die Treue gehalten und ist damit die dienstälteste Mitarbeiterin.

Beraten, Anleiten und Unterstützen der Städte und Gemeinden bei der Wahrnehmung ihrer vielfältigen Selbstverwaltungsaufgaben - so umreißt Ilse Bössow die Kernaufgabe der Kommunalaufsicht. Hierin eingeschlossen sind die Genehmigungen und damit die genauen Analysen der Haushalte. Darüber hinaus geht es um die Vorbereitung aller Wahlen in Bund, Land und Kommunen sowie um Gebietsänderungen sprich Gemeinde - oder auch Ämterfusionen. Gab es beispielsweise 1990  im damaligen Landkreis Grevesmühlen in ihrer Zuständigkeit 34 Städte und Gemeinden, so waren es zum Zeitpunkt der Kreisgebietsreform 1994 111. Durch Gemeindefusionen reduzierte sich die Anzahl auf gegenwärtig 85 plus die Hanse-und Kreisstadt Wismar, die als große kreisangehörige Stadt kommunalrechtlich aber direkt dem Innenministerium unseres Landes  untersteht.

Ilse Bössow blickt zum Ende ihres Berufslebens  auf eine sehr vielseitige  Tätigkeit zurück. Gern hat sie mit den Verantwortlichen vor Ort zusammengearbeitet, stand  ihnen mit gutem Rat und  entsprechenden Empfehlungen zur Seite. „Und auf mein kleines Team konnte ich mich immer verlassen“, sagte sie abschließend. 

Stationen des beruflichen Werdeganges ihres Nachfolgers Thomas Fandrich sind u.a. die Ausbildung im Innenministerium mit dem Abschluss als Diplom Verwaltungswirt (FH) an der Fachhochschule in Güstrow und sein Studium an der FernUniversität Hagen zum Diplom Kaufmann. Im Innenministerium arbeitete er in der Projektgruppe Funktionalreform, in der Koordinierungsstelle insbesondere für den Bundesrat und die Innenministerkonferenz  sowie bis Ende April sechs Jahre im Referat Kommunales Haushaltsrecht.

Was hat Thomas Fandrich bewogen, zum Landkreis Nordwestmecklenburg zu wechseln?

„Ich war in den zurückliegenden Jahren im Innenministerium u.a. für den Haushalt des Landkreises Nordwestmecklenburg zuständig. Die kommunale Doppik und die Haushaltslage der kreisangehörigen Gemeinden sind mir bekannt. Zukünftig wird  auch das Thema freiwillige Gemeindezusammenschlüsse nach dem Leitbildgesetz eine wesentliche Rolle spielen. Hier möchte ich meine bisherigen Erfahrungen einbringen. Die rechtzeitige Beratung der Gemeinden ist mir ein wichtiges Anliegen. Auch die Übernahme von Personalverantwortung und die eigenverantwortliche Vertretung eines so wichtigen Bereiches wie die Kommunalaufsicht waren entscheidend für mein Interesse bezüglich des Wechsels nach Nordwestwestmecklenburg.“

 

Landrätin Kerstin Weiss(m.) verabschiedet Ilse Bössow, langjährige Fachdienstleiterin der Kommunalaufsicht des Landkreises Nordwestmecklenburg und begrüßt den Nachfolger Thomas Fandrich. Foto: Landkreis Nordwestmecklenburg
Ilse Bössow in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet/Nachfolger ist Thomas Fandrich
Landrätin Kerstin Weiss(m.) verabschiedet Ilse Bössow, langjährige Fachdienstleiterin der Kommunalaufsicht des Landkreises Nordwestmecklenburg und begrüßt den Nachfolger Thomas Fandrich. Foto: Landkreis Nordwestmecklenburg

© Petra Rappen E-Mail

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