• Allgemeine Informationen zur Geflügelpest

    Aktuelle Meldungen

    Die aktuellen Geflügelpestausbrüche des Subtyps H5N8 in mehreren Betrieben, Kleinsthaltungen und bei Wildvögeln in Deutschland zeigen, dass der Geflügelpest­erreger weiterhin kursiert und jederzeit mit neuen Fällen gerechnet werden muss. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat seine Risikoeinschätzung zum Auftreten der Geflügelpest entsprechend angepasst.

    Für die hiesigen Geflügelhalter gilt es daher die bestehenden Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten.

    Hierzu zählen:

    • Es ist sicherzustellen, dass ein Kontakt der Hausgeflügelbestände zum Wildvogelbestand unterbunden wird. Das Geflügel darf keinen Zugang zu Gewässern, möglichen Überschwemmungsflächen oder anderem Oberflächenwasser haben. Überflutete Stellen oder andere Gewässerflächen wie z.B. Hofteiche sind sicher auszuzäunen.
    • Das Geflügel darf nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind. Es darf nicht mit Oberflächenwasser, zu denen Wildvögel Zugang haben, getränkt werden.
    • Es ist eine strikte Trennung zwischen Straßen-und Stallkleidung zu gewährleisten. Insbeson­dere ist für den Stall- und Pflegebereich eigenes Schuhzeug zu verwenden.
    • Futter, Einstreu und alle Geräte zur Versorgung und Pflege der Geflügelbestände sind für Wildvögel unzugänglich aufzubewahren.
    • Bei der Verwendung von im Freien befindlichen Wasserbecken für die Enten- und Gänsehaltung, sind diese ausreichend gegen Wildvögel abzuschirmen, z.B. durch Netze oder durch die Standortwahl.
    • Hunde und Katzen sind vom Geflügel und den Ställen fernzuhalten.
    • Plötzliche Erkrankungen und gehäufte Todesfälle sind unverzüglich durch einen Tierarzt abklären zu lassen.

    Die vollständige Risikoeinschätzung und weitere Informationen zum Seuchengeschehen finden Sie auf der Webseite des Friedrich-Loeffler-Instituts:

    www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/