Spatenstich für die K42 zwischen Nienmark und Böken

Fahrbahn wird auf 6 Meter verbreitert

Von Links: Hans-Jürgen Zobiak, Bürgermeister von Alt-Meteln, Bernd Redweik, Bürgermeister von Cramonshagen, Landrätin Kerstin Weiss und Andreas Schmidt vom Ingenieurbüro Möller und Jens Gebhard von Baubetreib GP Verkehrswegebau undVon Links: Hans-Jürgen Zobiak, Bürgermeister von Alt-Meteln, Bernd Redweik, Bürgermeister von Cramonshagen, Landrätin Kerstin Weiss und Andreas Schmidt vom Ingenieurbüro Möller und Jens Gebhard von Baubetreib GP Verkehrswegebau und

Die Bauarbeiten sollen bis Mai 2022 abgeschlossen sein.


Das Frühjahr ist auch die Zeit der Spatenstiche für Baumaßnahmen – nach dem für die Ortdurchfahrt Wodenhof Anfang der Woche folgte nun am Donnerstag (15.4.) ein weiterer im Nordwesten der Landeshauptstadt an der Kreisstraße 42 zwischen den Orten Nienmark und Böken. Gemeinsam mit den Bürgermeistern der beiden beteiligten Gemeinden, Hans-Jürgen-Zobiak für Alt-Meteln und Erwin Redweik für Cramonshagen, sowie Vertretern der Bau- und Planungsfirmen GP Verkehrswegebau und Ingenierbüro Möller, wurde das erste Erdreich symbolisch bewegt.

Auf 1,3 Kilometern wird hier die Fahrbahn saniert und von nur knapp 3,50 Metern auf 6 Meter verbreitert, so das sich entgegenkommende Fahrzeuge nicht mehr ausweichen müssen. Zusätzlich entstehen ein 4 Meter breiter Pflanzstreifen und 630 Meter Entwässerungskanal. 1,041 Millionen Euro soll die Sanierung kosten und spätesten bis zum 31. Mai 2022 fertig werden. „Gerne auch früher.“, wie Bürgermeister Erwin Redweik anmerkte: „Wir arbeiten derweil aktiv daran, dass auch noch die Voraussetzungen für den restlichen Lückenschluss bis zur L03 geschaffen werden.“ Für seine Gemeinde ist es da zweite lange gewünschte Projekt in kurzer Zeit– erst im Januar wurde die endlose Geschichte der Brücke Cramon mit einer Sanierung zu einem glücklichen Ende gebrachte.

Gebaut wird an der K 42unter Vollsperrung, die Umleitung läuft über Dalberg.

2014 hatte der Kreistag das Bauprojekt beschlossen und 2015 in den Haushalt eingestellt. „Der lange Vorlauf begründete sich neben den üblichen Planungsphasen in teilweise langen Grunderwerbsverhandlugen.“, erklärt Burghard Bohm, zuständiger Fachdienstleiter beim Landkreis.