Covid19 in NWM – Freitag (9.4.)

Am Freitag gab es 34 neue Covdi19-Fälle in Nordwestmecklenburg. Damit sind 317 Menschen mit einer Infektion in Quarantäne, hinzu kommen 1092 Kontaktpersonen und Reiserückkehrer.

Die Inzidenz in Nordwestmecklenburg steigt damit heute nur leicht auf 96,6. Die Mecklenburgische Seenplatte befindet sich mit einem Plus von 20,1 und nun 181,7 weiter im Aufwärtstrend und weist den höchsten Wert heute auf.
Ludwigslust-Parchim bleibt heute stabil aber hoch bei 128,4. Den größten Zuwachs heute hatte Vorpommern-Greifswald mit einem Anstieg um 46,2 auf 125,6. Der Landkreis Rostock liegt bei 104,7. Niedriger als NWM liegen Schwerin mit 82,6, die Stadt Rostock mit 67,4 und Vorpommern-Rügen mit 59,6. Der landesweite Wert liegt mit 110,0 heute wieder über 100.

Deutlich mehr als drei Viertel der Neuinfizierten in NWM war bereits als Kontaktperson in Quarantäne. Unter den neuen Fällen waren unter anderem 3 Ärzte am Sana-Klinikum in Wismar, 2 Personen aus Pflegeberufen und eine gepflegte Person, sowie ein Schüler eine 7. Klasse in Neuburg, dessen Fall aber nicht zu einer Allgemeinverfügung führte, sondern zu einzelnen Quarantäneanordnungen für die Hälfte einer Schulklasse.
Einige Fälle an Kindertagesstätten führten zu Allgemeinverfügungen, die im Folgenden beschrieben sind:

 

Vier Allgemeinverfügungen

Leider musste das Gesundheitsamt heute vier Allgemeinverfügungen fertigen, allesamt für Kindertagesstätten. Die erste war die Kita Deichspatzen in Dassow, für die bereits am 2.4. eine Verfügung erlassen wurde, die zwei Gruppen betraf und noch mindestens bis zum 12.4. in Kraft ist.
Die neue Verfügung gilt diesmal für 10 Kinder 4 Erziehungspersonen der Gruppen LILA und BLAU, die am 6. oder 7.4. in der Einrichtung anwesend waren. Für sie gelten nun Quarantänen bis zum 21.4 nach einem positiven Test bei einem Kind.

Die zweite Verfügung betrifft die Kita Kleine Seeräuber in Wismar, wo nach einem positiven Test bei einem Kind nun die Kinder und Erziehungspersonen der Delphin- und der Strandmuschelgruppe in Quarantäne müssen. Betroffen sind 28 Kinder und 3 Erwachsene. Die Quarantäne gilt bis zum 20. bzw. 21.4., je nachdem ob die Person zuletzt am 6. oder 7.4. anwesend war.

Für die Kita Siebenschläfer in Wismar gilt ebenfalls bereits eine Verfügung vom 7.4. nun musste eine zweite erlassen werden, die nach einem positiven Test bei einem Kind und einem weiteren bei einer angestellten Person für die restlichen 43 Kinder und 9 Mitarbeitenden. Weil der letzte mögliche Kontakt bereits am 31.3. bzw. 1.4. war, gilt die Quarantäne für Personen, die an diesen Tagen anwesend waren, nur bis zum 14.4.

Als dritte Einrichtung in der Kreisstadt ist die Kita Seebad Wendorf in Wismar von einer Verfügung für 37 Kinder und 5 Mitarbeitende betroffen, die am 6., 7., oder 8.4. in der Kita waren. Grund ist hier auch hier ein positiver Test bei einer Erziehungsperson. Die Quarantäne gilt bis zum 22.4.

               

Entspanntes Impfen in Grevesmühlen

Nach dem großen Ansturm beim ersten Durchgang in Wismar, verlief die 2. Impfaktion ohne Terminanmeldung für Personen über 60 Jahre mit dem AstraZeneca-Impfstoff heute in Grevesmühlen enstpannt. Den ganzen Tag über lief der Impfbetrieb mit relativ kurzen Wartezeiten ab – Ein Kollege der Malteser verteilte vor Ort an die Wartenden Kaffee im Einmalbecher. Insgesamt konnten bislang rund 250 Personen geimpft werden, das Impfen dauert zu Stunde noch an

Eine weitere Aktion, bei der sich Personen über 60 Jahre im Landkreis ohne Voranmeldung mit dem AstraZeneca-Impfstoff impfen lassen können, findet am Samstag, 17. April, von 8-18 Uhr an beiden Standorten in Wismar und in Grevesmühlen statt.
Auch dort sollen Maßnahmen getroffen werden, um die Wartezeiten besser zu organisieren, wie die Verteilung von Wartenummern bei sehr langen Schlangen.