• Grevesmühlen

    Ersterwähnungen:

    1230-1234   Die urkundliche Erster-
                      wähnung der Orte
                      Grevesmühlen, Hoikendorf,
                      Questin,  Santow, Wotenitz,
                      Everstorf und Degtow im 
                      Register der von den 
                      Bischöfen zu Ratzeburg 
                      verliehenen Zehnten

    08.03.1307     Die urkundliche Ersterwähnung des Orte Büttlingen

    17.05.1309     Die urkundliche Ersterwähnung des Orte Hamberge

    1316              Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes Barendorf

    geschichtliche Eckpunkte:

    1326             Auf dem Gebiet der Stadt Grevesmühlen siedeln sich 2 Klöster an.
                        Die Franziskaner oder Grauen Mönche von Wismar und 11 Jahre
                        später die Cistercienser von Reinfeld in Holstein

    1335             Das Heiligengeisthaus der Stadt Grevesmühlen wird zum ersten
                        Mal genannt

    seit 1393       Der Beginn der Eintragungen in ein Grundbuch

    1559             Der Stadt wird vom Herzog Albrecht das in Geltung stehende
                        lübische Recht bestätigt

    1608             Samuel Riccius erhält als erster Jude in Grevesmühlen das
                        Bleibe- und Stadtrecht

    1764             Die erste jüdische Gemeinde in Grevesmühlen wird gegründet

    1894             Ein Amtsgericht hat seinen Sitz in Grevesmühlen

    01.04.1938    Die Gemeinde Hof Wotenitz wird in die Gemeinde Dorf Wotenitz
                        eingegliedert

    1939             Das letzte Grevesmühlener Schützenfest findet statt

    30.04.1945    Die Schulen erhalten Unterrichtsverbot

    22.09.1949    Der Rat des Kreises verlegt seine Diensträume von Schönberg
                        nach Grevesmühlen, Grevesmühlen wird Kreisstadt

    01.07.1950    Die Zusammenlegung der Gemeinden Wotenitz und Büttlingen
                        zur Gemeinde Wotenitz.

    01.07.1950    Der Zusammenschluss der Gemeinden Degtow und Hamberge
                        zur Gemeinde Degtow.

    01.07.1950    Die Eingemeindung der Gemeinden Questin und Santow in
                        die Stadt Grevesmühlen.

    01.07.1950    Der Zusammenschluss der Gemeinden Barendorf und Hoikendorf
                        zur Gemeinde Barendorf

    Okt. 1955      Die Überführung der Leichen der Opfer der “Cap Arcona” wurden
                        im Einsatz des Nationalen Aufbauwerk und mit Beauftragung des
                        Beerdigungsinstituts der Friedhofsverwaltung Volkseigener Betrieb
                        Schwerin von Groß Schwansee nach Grevesmühlen umgebettet.
                        Anstatt der geplanten 360 Umbettungen wurden tatsächlich 408
                        (407 ?) Opfer umgebettet

    11.09.1957    Die Gedenkstätte für die Opfer der "Cap Arcona" wird in
                        Grevesmühlen am Tannenberg eingeweiht

    01.01.1960    Die Zusammenlegung der Gemeinde Wotenitz und der Stadt
                        Grevesmühlen zur Stadt Grevesmühlen

    01.07.1961    Die Zusammenlegung der Gemeinde Degtow und der Stadt
                        Grevesmühlen zur Stadt Grevesmühlen

    07.02.1962    Die Umbenennung des Ortsteiles Hungerstorf in "Waldeck"
                        zur Gemeinde Plüschow gehörend

    07.02.1962    Der Kreistag beschließt die Eingliederung des Hofes Hungerstorf
                        in die Gemeinde Barendorf und die gleichzeitige Umbenennung
                        in den Ortsteil "Drei Linden"

    01.02.1974    Die Gemeinde Barendorf mit Hoikendorf und Drei Linden und
                        die Stadt Grevesmühlen mit den Ortsteilen Wotenitz, Questin,
                        Santow, Hamberge, Degtow, Everstorf, Grenzhausen schließen
                        sich zur Stadt Grevesmühlen zusammen

    20.10.1990    Die Wiedergeburt der Grevesmühlener Schützenzunft.

    23.03.1992    Die Stadt Grevesmühlen bleibt amtsfrei

    04.09.2011    Im Zuge der Kreisgebietsreform verliert Grevesmühlen den Status
                        der Kreisstadt an Wismar