Klütz

Ersterwähnungen:

1188          Die erste urkundliche
                 Nachricht über den
                 "Wald Klütz".

um 1230     Es gibt schon 4 Parochien
                 im Klützer Wald: Klütz,
                 Damshagen, Elmenhorst
                 und Kalkhorst, Patronat
                 hat der Ratzeburger
                                                                       Bischof bis zur Reformation

1230-1234    Die urkundliche Ersterwähnung der Orte Klütz, Grundshagen,
                   Oberhof, Steinbeck, Arpshagen und Tarnewitzerhagen

24.09.1316   urkundliche Ersterwähnung des Ortes Niederklütz

14.01.1343   urkundliche Ersterwähnung Goldbeck (Goldbeke)


geschichtliche Eckpunkte:

1319            Durch die Familie von Plessen wird die sogenannte "Plessenburg" in
                   Arpshagen errichtet
12.08.1505   Lübecker zündeten im Klützer Winkel alle Höfe und Dörfer an
seit 1713      Nach urkundlicher Überlieferung spricht man vom Flecken Klütz
1721/1723    Entstehung der Grafschaft Bothmer durch Erwerb der Güter
                   Elmenhorst, Steinbeck, Grundshagen, Arpshagen, Hofzumfelde,
                   Hohen Schönberg, Klütz und Niederklütz
1722            Familie von Bothmer tritt die Rechtsnachfolge der Herren von
                   Plessen und auch das Patronat der Kirche von Klütz an
1725            Vergrößerung des Bothmerschen Besitzes, durch weitere Käufe,
                   Heirat und Erbschaft, Zusammenlegung der Güter Tarnewitzer-
                   hagen
                   und Güldenhorn, die Güter Bahlen und Brook zu Christinenfeld
1726            Errichtung eines Schlosses durch Baumeister Künnecke aus
                   Pfahlrost in der Paeserow - Niederung, Sitz der Bothmer
1732            Zusammenlegung der Güter Parin, Rolofshagen, Gutow, Kussow
                   und Moor zu Christinenfeld. Die Bothmersche Besitzung mit ca.
                   7.000 ha zu den größten Mecklenburgs
1866            Die Grafen von Bothmer übten Patronatsrechte über Kirche und
                   Schule aus, die Polizeigewalt, die hohe und niedere Gerichts-
                   barkeit, entschieden über Bebauung und Niederlassung in
                   diesem Flecken
1884            Übergabe des Schulgebäudes in Klütz
ca. 1926       Der Graf von Bothmer besitzt 14 Güter mit fast 7.000 ha
                   (6. Stelle der mecklenburgischen Grundbesitzer)
01.04.1938   Klütz wird die Bezeichnung Stadt verliehen. Sie ist die kleinste
                   Stadt Mecklenburgs
01.04.1939   Die Eingliederung der Gemeinde Arpshagen und Hofzumfelde
                   in die Stadt Klütz
1945            Die Familie von Bothmer wird im Zuge der Bodenreform enteignet
Herbst 1945  Das ehemalige Schloss Bothmer wird als Typhus- und Fleckfiber-
                   lazarett genutzt
April 1948     In dem Schloss Bothmer wird das Alten- und Pflegeheim des
                   Kreises Grevesmühlen eingerichtet
01.07.1950   Die Zusammenlegung der Gemeinde Steinbeck mit der Ortschaft
                   Hafthagen aus der Gemeinde Redewisch zur Gemeinde Steinbeck
01.07.1950   Die Eingemeindung der Gemeinden Goldbeck, Grundshagen und
                   Tarnewitzerhagen in die Stadt Klütz
01.01.1956   Zusammenlegung der Gemeinden Christinenfeld und Oberhof
                   zur Stadt Klütz                    
01.01.1957   Die Zusammenlegung der Gemeinde Steinbeck und der Stadt
                   Klütz zur Stadt Klütz
1962            Die Stadt Klütz wird als Fremdenverkehrsort anerkannt
25.01.1974   Die Bildung des Gemeindeverbandes "Klützer Winkel" mit der Stadt
                   Klütz und den Gemeinden Kalkhorst, Damshagen, Boltenhagen, 
                   Elmenhorst und Hohen Schönberg
26.03.1992   Die Stadt Klütz wird in das "Amt Klützer Winkel" mit Sitz in Klütz
                   überführt

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