Förderung an Kunstverein Wiligrad übergeben

(von rechts): Landrätin Kerstin Weiss übergab in der bereits aufgebauten Jubiläumsausstellung die Förderung des Landkreises für 2021 an den Vorsitzenden Klaus-J. Albert, Jutta Albert und Schatzmeister Gerd-Rüdiger Reichel.(von rechts): Landrätin Kerstin Weiss übergab in der bereits aufgebauten Jubiläumsausstellung die Förderung des Landkreises für 2021 an den Vorsitzenden Klaus-J. Albert, Jutta Albert und Schatzmeister Gerd-Rüdiger Reichel.

Bei einem kurzen Besuch auf Schloss Wiligrad überbrachte Landrätin Kerstin Weiss am Dienstag (4.5.) den Jahresförderbescheid des Landkreises in Höhe von 8.000 Euro an den Kunstverein Wiligrad.
In den Räumen des Schlosses ist gerade der erste Teil der Jubiläumsausstellung „NORD-SÜD-LINIE – von der Ostsee bis zum Vogtland“ aufgebaut und wartet auf die Eröffnung, sobald es die pandemische Lage erlaubt.

Die erste der fünf über zwei Jahre angelegten Ausstellungen zeigt Werke bekannter Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern, danach folgend aus den weiteren östlichen Bundesländern. Die Landrätin hat ihre Schirmherrschaft für die Jubiläumsveranstaltungen und den Katalog zum 30-Jährigen Bestehen zugesagt.
„Die Förderung ist für uns gerade in diesen Zeiten sehr wichtig, denn es fehlen natürlich auch die Einnahmen aus Konzerten und anderen Veranstaltungen.“, so Jutta Albert vom Verein. Sie bedankte sich gemeinsam mit ihrem Mann und Vereinsvorsitzendem Klaus-J. Albert und Schatzmeister Gerd-Rüdiger Reichel für die langjährige Partnerschaft.

Der Landkreis Nordwestmecklenburg unterstützt den Kunstverein seit Jahrzehnten zuverlässig und will das auch in Zukunft tun. Die Fördermittelübergabe erfolgte direkt nachdem das Innenministerium den Haushalt des Landkreises genehmigt hatte.
„Auch wenn wir gerade Einsparungen vornehmen müssen, wurden die freiwilligen Leistungen und damit auch die Kulturförderung nicht angetastet.“, so Landrätin Kerstin Weiss: „Wir müssen gerade jetzt die Kunst- und Kulturszene im Landkreis stützen wo es nur geht. Sie ist ein wichtiger Standortfaktor und würde uns nach der schweren Pandemiezeit sonst schmerzlich fehlen.“