268 Lehrer-Tablets übergeben

Alle Lehrer an Schulen des Landkreises nun ausgestattet

Von links: GaborDie Tablets sollen auch später im Präsenzunterricht, in Kombination mit den großen interaktiven Panels, eine zunehmend größere Rolle spielen. Hartung, Leiter des Kreismedienzentrums, und Landrätin Kerstin Weiss übergaben die Tablets an Schulleiterin Cornelia Raettig (Förderschule Neukloster) und Arne Skriwanek, stv. Schulleiter am Gymnasium Neukloster.Von links: GaborDie Tablets sollen auch später im Präsenzunterricht, in Kombination mit den großen interaktiven Panels, eine zunehmend größere Rolle spielen. Hartung, Leiter des Kreismedienzentrums, und Landrätin Kerstin Weiss übergaben die Tablets an Schulleiterin Cornelia Raettig (Förderschule Neukloster) und Arne Skriwanek, stv. Schulleiter am Gymnasium Neukloster.

Der Medienentwicklungsplan des Landkreises wird weiter umgesetzt


Ein wichtiger Schritt in der Digitalisierung an den Schulen des Landkreises konnte am Freitag im Gymnasium Neukloster abgeschlossen werden. Hier übergaben Landrätin Kerstin Weiss und der Leiter des Kreismedienzentrums Gabor Hartung die noch ausstehenden Tablet-PCs für Lehrkräfte an  den stellvertretenden Direktor des Gymnasium Arne Skriwanek und Schulleiterin Cornelia Raettig von der nahen Förderschule.

Weitere Geräte gehen an das überregionale Förderzentrum „Sehen“ in Neukloster und an 7 weitere Schulen in Trägerschaft des Landkreises. Mit der Übergabe der insgesamt 268 Geräte ist der Landkreis mit diesem Schritt fertig, bevor der Bund damit begonnen hat:
„Die Bundesregierung arbeitet noch immer an einer Förderrichtlinie zu digitalen Endgeräten für Lehrkräfte und wir haben die Ausstattung bereits abgeschlossen, das ist ein großer Erfolg.“, freute sich Gabor Hartung.

Bereits 2017 waren erste Testgeräte bestellt worden. Ende 2019 beschloss dann der Kreistag das vierstufige Medienentwicklungskonzept des Landkreises mit einem Volumen von fast 4,5 Millionen Euro. Die ersten beiden Phasen, Breitbandausbau und bauliche Gegebenheiten an Schulen, befinden sich in der Umsetzung. Phase 3, die Herstellung einer digitalen Infrastruktur, und Phase 4, die Beschaffung digitaler Endgeräte, wurde dann mit Beginn der Corona-Krise erheblich beschleunigt.
13 von 15 Schulen haben seit letztem Jahr einen eigenen pädagogischen Server, die Anbindung an das Online-Lernsystem „IServ“ lief ebenfalls gut und anders als in andern Landkreisen hielt das System auch dem relativ plötzlichen Start des flächendeckenden Online-Unterrichtes im „Lockdown“ stand.

Die Bedarfsmeldungen der Schulen an Leihgeräten für Schülerinnen und Schüler wurden frühzeitig durch Bestellungen abgedeckt und auch bereits erste Lehrergeräte beschafft. Nach zwischenzeitlichen Lieferverzögerungen durch die hohe Nachfrage nach Tablets in Corona-Zeiten ist die Verwaltung nun froh, diesen Schritt für Lehrer komplett abgeschlossen zu haben:
„Die Digitalisierung an Schulen war schon vor Corona ein großes Thema, welches durch die Pandemie noch einmal Fahrt aufgenommen hat. Wir konnten die Umsetzung unseres Medienentwicklungsplanes noch einmal beschleunigen und mit Stand zum Montag sind nun endlich alle Lehrkräfte an kreiseigenen Schulen mit einem Tablet ausgestattet.“

Wie wichtig die Geräte im Distanzunterricht sind, aber auch wie vielseitig man sie im Präsenzunterricht einsetzen kann, zeigte Gabor Hartung den Journalisten vor Ort mit einem der flachen Hand-PCs und mit dem großen interaktiven Panel im Klassenraum. Diese tafelgroßen Präsentationcomputer mit Touchscreen und Internetanschluss hängen bereits in den ersten 10 Klassenräumen im Landkreis – insgesamt ist die Anschaffung von 130 Geräten geplant.
An ihnen können Inhalte abgerufen, Videos gezeigt, gezeichnet oder Inhalte von den Schüler- und Lehrer-Tablets direkt auf dem Bildschirm gespiegelt werden.