Landrat gratuliert Kunstverein Wiligrad

Große Ausstellungsreihe zum 30-jährigen Bestehen

Landrat Tino Schomann vor Schloss Wiligrad

Am Sonntag fand die Finisage des 1. Teils der „NORD-SÜD-LINIE“ statt.


Am Sonntag (8.8.) war Landrat Tino Schomann bei der Finisage des ersten Teils der Ausstellungsreihe „NORD-SÜD-LINIE“ auf Schloss Wiligrad zu Gast. Die Reihe zeigt noch bis nächstes Jahr in mehreren hochkarätig kuratierten Ausstellungen einen Querschnitt durch die bildende Kunstszene der „neuen“ Bundesländer.
Zum Abschluss des Teils, der sich mit Mecklenburg Vorpommern beschäftigte, präsentierte der Verein auch seinen 4. Katalog „25 Ausstellungen – 25 Plakate“, der die Jahre 2017 bis 2021 abbildet. Und der Tag wurde als kleine Feierstunde für das 30-Jährige Jubiläum des Kunstvereins genutzt.
Direkt nach der Wende und dem Wegfall des „staatlichen“ Kunstbetriebes schlossen sich hier mehrere Künstler zusammen, um etwas eigenes aufzubauen – darunter der frühere Vereinsvorsitzende Joska Pintschovius, der die Geschichte des Vereins revuepassieren ließ, und der heutige Vorsitzende Klaus J. Albert, der unter anderem für seine Metallskulpturen bekannt ist.

Den hohen Qualitätsanspruch an sich selbst und seine Ausstellungen hat der Verein bis heute aufrechterhalten.
Der Landkreis gehört seit langem zu den Förderern des Kunstbetriebs auf Schloss Wiligrad – und das soll auch so bleiben, wie Landrat Tino Schomann bei seinem ersten Besuch dort deutlich machte:

„Orte wie dieser sind nicht nur große Namen, mit denen sich ein Landkreis schmücken kann – sie heben die Lebensqualität für die Menschen hier. Sie bieten ihnen Zugang zu geistiger Anregung und zum Beispiel mit den beliebten Jazzkonzerten auch Zerstreuung und Freizeitvergnügen.
Sie locken Touristen in unseren Landkreis und stellen interessante Ausflugsziele dar.“, so Schomann in seinem Grußwort: „Und Sie erfüllen Orte wie diesen – unsere baulichen Schätze - mit Leben und einem Sinn, der über den bloßen Denkmalschutz hinausgeht.“

Das Schloss Wiligrad am Schweriner See war 1898 für Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg und seine Frau Elisabeth wurde oft als Treffpunkt wichtiger Persönlichkeiten genutzt.

Am 21. August beginnt der zweite Teil der Ausstellungsreihe zum Jubiläum. Dann zeigt Schloss Wiligrad bis zum 31. Oktober Bildende Kunst aus Brandenburg und Berlin, darunter Werke von Friedrich B- Henkel, Dieter Zimmermann und Mona Höke.
Weitere Informationen finden Sie auf www.kunstverein-wiligrad.de

Zurück Nach oben Drucken Notfall