Scheunenbrand in Pokrent
Landrat dankt Einsatzkräften
Heute Nacht waren 130 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus dem Gebiet um Lützow und Gadebusch im Einsatz.
Feuer, Kälte, Munition – ein Scheunenbrand in Pokrent stellte rund 130 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus dem Gebiet um Lützow und Gadebusch herum seit heute Nacht vor gleich mehrere Probleme. Etliche Einsatzkräfte waren ab 1 Uhr nachts im Einsatz. Neben zahlreichen Feuerwehren ist unter anderem auch der Betreuungszug des Katastrophenschutzes des Landkreises ausgerückt. Denn ein Teil der Ortschaft musste wegen im zugehörigen Wohnhaus gelagerter Munition evakuiert und nach Lützow gebracht werden.
„Ich bin über die Leitstelle laufend informiert worden. Besonders die Evakuierung der umliegenden Bewohnerinnen und Bewohner wegen Munition im Haus hat ein mulmiges Gefühl bei mir als Feuerwehrmann hinterlassen“, sagt Landrat Tino Schomann. Auch Gasflaschen in der brennenden Scheune und die Minusgrade erschwerten die Löscharbeiten. Wenn das Wasser nicht lief, vereisten die Strahlrohre in kürzester Zeit. Das gefrorene Wasser auf den Wegen wurde zusätzlich zur Rutschgefahr.
Trotz der Widrigkeiten haben die Einsatzkräfte professionell und kompetent gewirkt und konnten das Wohnhaus retten. Die Scheune wiederum wurde durch den Brand zerstört. Mittlerweile konnten die Feuer größtenteils gelöscht werden, wie Einsatzleiter und Kreiswehrführer Arne Borck mitteilt. Die Evakuierten konnten ebenfalls wieder in ihr Zuhause zurückkehren.
Landrat Tino Schomann zeigt sich erleichtert über das Ausbleiben von Verletzten. „Ich möchte meinen größten Dank an die Kameradinnen und Kameraden aussprechen, die in diesem heiklen Einsatzgeschehen ihre Kompetenz und ihren Einsatzwillen unter Beweis stellen!“, so Schomann.
