Landkreis dankt Soldaten

Monatelange Amtshilfe endet vorerst Ende September

Gruppenfoto mit dem Impfteam vor der Malzfabrik

Landrat Tino Schomann überreichte Dankes-Urkunden und Präsente


Am Donnerstag (9.9.) traten 22 Bundeswehrangehörige gemeinsam mit kommandierenden Offizieren im Kreistagssaal in der Malzfabrik auf Einladung von Landrat Tino Schomann zu einem besonderen Termin an.
Dabei ging es darum „Danke“ zu sagen, wie der Landrat in seiner Begrüßung eröffnete: Seit Mitte 2020 unterstütze die Bundeswehr mit zeitweise bis zu 50 Soldaten gleichzeitig den Landkreis bei der Pandemiebekämpfung, insgesamt waren es über 200, die in den Impfzentren, aber schon davor in der Kontaktnachverfolgung und der Kontaktbetreuung, sowie in den Testzentren ausgeholfen hatten.
„Ohne Sie hätten wir es nicht geschafft.“, betonte Tino Schomann: „Und auch nur dank des schnellen Aufbaus der hybriden Teams aus Bundeswehr und Impfzentrum konnte unser Landkreis Vorreiter in MV beim mobilen Impfen werden. Vor allem danke ich den Soldatinnen und Soldaten aber für ihre immer zuverlässige Arbeitsweise und ihren freundlichen und gut gelaunten Umgang in nahezu jeder Lage.“
Gemeinsam mit dem damals frisch eingerichteten Impfteam des Landkreises, für das Impfmanager Tom Brose sprach, haben die Soldaten in knapp acht Monaten Impfkampagne viel erlebt. Vom Ansturm der ersten Tage bis hin zu den ersten „freien Impftagen“ in MV überhaupt, bei denen trotz Schneesturm plötzlich mehr als tausend Menschen vor dem Impfzentrum anstanden – und schließlich der monatelange Regelbetrieb bis hin zu knapp 95.000 Impfungen, die durch die Zentren verabreicht wurden.
Nur einige der Erfolge, auf die man gemeinsam zurückblicken kann. Die Soldaten in den Impfzentren wurden auch von den Besuchern sehr oft gelobt für ihre Freundlichkeit und Professionalität.
„Ihr wart auch immer ein wichtiger sichtbarer Teil der Impfkampagne und die Menschen im Landkreis danken es Euch.“, so Tom Brose.
Der Leiter des Kreisverbindungskommandos Rico Gindler hatte bereits im März 2020 mit am Tisch des Krisenstabes gesessen und dankte für die frühe und ständige Einbindung und auch der Abteilung Katastrophenschutz des Landkreises für die stets gute Zusammenarbeit „Zum Beispiel beim mobilen Impfen in den Amtsbereichen haben wir hier in NWM gemeinsam die Blaupause entwickelt.“, so Gindler.
Und Oberstleutnant Timo Bogolowski kommentierte den Einsatz seiner Leute so: „Die Pandemie hat uns als Soldaten noch einmal deutliche gemacht, dass wir Staatsbürger in Uniform sind, ein Teil der Gesellschaft. Wir haben gerne unseren Beitrag auf dem Weg in die neue Normalität geleistet.“

 

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