Covid19 in NWM – Dienstag (9.3.)

Das Fallgeschehen in Nordwestmecklenburg geht nach den 0 gemeldeten Fällen gestern am Dienstag mit einem erheblichen Aufkommen von 41 gemeldeten Neuinfektionen weiter.
240 Menschen sind mit einer Infektion in Quarantäne, hinzu kommen 1129 Kontaktpersonen.

Die Inzidenz im Landkreis steigt damit heute weiter auf 108,1, den weiterhin höchsten Wert in unserem Bundesland. Dahinter ist die Reihenfolge Ludwigslust-Parchim mit 88,3, Landkreis Rostock mit 84,8, Vorpommern-Greifswald mit 83,6, Schwerin mit 62,7, Mecklenburgische Seenplatte mit 41,5, die Stadt Rostock mit 26,3 und ganz am Schluss Vorpommern-Rügen mit 20,5. NWM liegt damit heute weit über dem Landedurschnitt von 62,5.

Im Fallgeschehen finden sich heute mehrere kleinere familiäre Ansteckungsgeschehen von jeweils 2 bis 3 Personen, sowie weitere familiäre Zusammenhänge und in einem Fall 3 Arbeitskollegen aus einem landwirtschaftlichen Betrieb.

Der Anteil der „britischen“ Virusvariante B.1.1.7. am Infektionsgeschehen in Nordwestmecklenburg hat sich auf deutlich über 50% erhöht. Insgesamt wurden seit dem ersten Auftreten der Mutation mit Stand heute 265 Fälle der Variante entdeckt.


3 neue Allgemeinverfügungen  - Haffburg betroffen

Eine Allgemeinverfügung heute betrifft 36 Kinder und 3 Erziehungskräfte der Gruppen 5, 6 und 8 der Kita Zwergenland in Wismar, die am 1., 2., oder 3.3. in der Einrichtung waren. Nach einem positiven Test bei einem Kita-Kind gilt die Quarantäne zunächst bis 17.3.

In der Regionalen Schule mit Grundschule Proseken gibt es eine weitere Quarantäne, die bis zum 19.3. gilt. Und zwar für 132 Kinder und 6 Lehrkräfte in insgesamt 7 Klassen (3a, 3b, 4a, 4b, 5a, 5b und 6b) die am 03., 04. und/oder 05.03.2021 in der Schule waren. Grund ist ein positives Testergebnis bei einem Schulkind.

Eine vorerst verkürzte Quarantäne bis Freitag den 12.3. wurde für die Gemeinschaftsunterkunft Haffburg in Wismar erlassen, die damit rund 250 Menschen betrifft. In der Einrichtung gab es positive Testungen bei zwei Bewohnern und einer im Sicherheitsdienst beschäftigten Person.
Am Mittwoch sollen in der Haffburg Testungen bei den Bewohnern durchgeführt werden. Sobald die Ergebnisse vorliegen, soll entschieden werden, ob die Kontaktkette genauer eingegrenzt werden kann, um so nicht die ganze Einrichtung die vollen 14 Tage unter Quarantäne stellen zu müssen. Analog soll bei der derzeit gültigen Verfügung für die Studentenwohnheime in der Friedrich-Wolf-Straße in Wismar verfahren werden, sobald dort die Testergebnisse vorliegen.

 

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