Virusvisualierung in toxic grün

Covid19 in NWM – Donnerstag (4.3.)

An diesem Donnerstag kamen in Nordwestmecklenburg 30 weitere Fälle von Covid19 hinzu, womit jetzt 205 Menschen mit einer Infektion in Quarantäne sind. Aufgrund der zahlreichen nötigen Allgemeinverfügungen der letzten Tage erreicht die Zahl der Gesamtpersonen in Quarantäne mit 988 schon fast den vierstellen Bereich.

Leider hat sich die Zahl der Verstorbenen heute um 1 auf 48 erhöht. Eine Nordwestmecklenburgerin verstarb in einem Krankenhaus außerhalb des Landkreises.

Die Inzidenz für Nordwestmecklenburg steigt heute weiter auf jetzt 91,5. Damit liegt NWM aber nur noch auf Platz 4, denn Ludwigslust-Parchim mit 95,4, der Landkreis Rostock mit 96,4 und Vorpommern-Greifwald mit 111,6 haben noch höhere Werte. Im Gegensatz dazu bleiben die Mecklenburgische Seenplatte mit 41,1, Vorpommern-Rügen mit 27,6 und die Hansestadt Rostock mit 21,0 weiter unter 50. Schwerin bildet mit 65,9 heute das einsame Mittelfeld und liegt damit knapp unter dem Landesdurschnitt von 67,9, aber knapp über dem Bundesdurschnitt von 64,7.

Rund die Hälfte der gemeldeten neuen Positivbefunde in NWM war bereits als Kontaktperson in Quarantäne, darunter hauptsächlich in familiären und privaten Zusammenhängen mit Infektionsgeschehen der vergangenen Tage, die zu Häufungen von Fällen geführt haben.

Die Zahl der Fälle der zuerst in Großbritannien festgestellten Virusmutation B.1.1.7. liegt bei 214, womit ihr Anteil am Fallgeschehen in den vergangenen 10 Tagen nun deutlich über 50% beträgt.


Vier Allgemeinverfügungen erlassen

Auch heute musste das Gesundheitsamt mit insgesamt 4 Allgemeinverfügungen Quarantänen an Schulen und Kitas anordnen:

In der Kita „Mäckelborger Kindergorden“ in Dorf Mecklenburg sind davon zwei Betreuungspersonen und 11 Kinder der „Regenbogengruppe“ betroffen, die am 1. oder 2.3. in der Einrichtung waren. Die Quarantäne gilt bis 16.3.

16 Kinder, 2 Beschäftigte und eine weitere Person aus der „Katzengruppe“ der Kita „Haus des Kindes“ in Schönberg müssen ebenfalls bis zum 16.3. in Quarantäne. Ausschlaggebend ist hier ebenfalls eine Anwesenheit am 1. oder 2.3. nach einem positiven Test bei einem der Kinder.

In der Hansestadt hat es alle 88 Kinder und 21 Mitarbeiter des Kindergarten- und des Krippenbereiches der Kita „StadtSpatzen“ in Wismar getroffen, nachdem zwei Beschäftigte positiv getestet worden waren. Sofern man am 25. oder 26.2. in diesen Bereichen anwesend war, gilt die Quarantäne bis zum 12.3.

An der Regionalen Schule mit Grundschule in Schönberg musste heute die nach einem positiven Test bei einem Schulkind die Klasse 6b inklusive zweier Lehrkräfte in Quarantäne. Und zwar bis zum 15.3., sofern man am 1.3. in der Klasse anwesend war.

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