Ukraine-Update #9 (8.4.22)

Lage bleibt herausfordernd aber stabil

Der Krisenstab-Ukraine des Landkreises und die hauptsächlich mit der Aufnahme Geflüchteter befassten Fachdienste konnten ihre Arbeit in dieser Woche fortsetzen. Nach wie vor gibt es einzelne Anreisen, die Verlegung aus den Erstaufnahmeeinrichtungen in Wohnungen schreitet weiter voran. Dabei geht aus verstärkt um die Ausstattung noch nicht voll bezugsfähiger Wohnungen. Die Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt will der Krisenstab dabei weiter verbessern und prüft die Möglichkeiten dazu. Aktuell gestaltet sich eine solche Zusammenarbeit nicht immer einfach – vor Allem weil ehrenamtlich tätige oft erst zu Feierabendzeiten für Hilfe zur Verfügung stehen. Deshalb wird auch an anderen personellen Lösungen gearbeitet, um das Team „Wohnungsherrichtung“ weiter zu verstärken. Den bisher aktiven Helferinnen und Helfern sowie den dahinter stehende Arbeitgebern gilt an dieser Stelle ein besonderer Dank!
Dennoch ist natürlich jedes Hilfsangebot willkommen, genauso wie die Organisation ehrenamtlicher Netzwerke untereinander. Die Mitmachzentrale bemüht sich weiterhin um einen Überblick und eine Koordination der Aktivitäten.

Am Mittwoch traf ein Bus mit 44 Geflüchteten aus der Ukraine ein, die zunächst in einer Notunterkunft in Grevesmühlen untergebracht sind. 3 Personen sind von dort bereits in andere Bundesländer weitergereist.
Für das Wochenende ist ein Transport mit rund 50 Personen durch eine private Initiative angekündigt worden. Diese Personen sollen auch zunächst in Grevesmühlen untergebracht werden.
Außerdem gibt es eine Ankündigung für die kommende Woche, dass eine weitere Zuweisung durch das Land aus dem Standort Nostorf/Sternbuchholz mit rund von 110 Personen erfolgen soll. Für diese würde dann eine Notunterkunft in Wismar genutzt werden.

 

Die Lage am Freitag  (8.4.)

1.609 Personen aus der Ukraine sind nun durch den Fachdienst Soziales im Landkreis registriert, 155 mehr als am Dienstag.
Knapp 1.500 befinden sich im Leistungsbezug. 567 Personen sind durch die Ausländerbehörde registriert.

Durch den Landkreis in Unterbringung sind aktuell 805 Personen, davon 41 in einer Notunterkunft in Grevesmühlen und rund 390 in Erstaufnahmeeinrichtungen.
In Wohnungen untergebracht sind nun rund 370 Personen.

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