Wegweisende Kooperation

Landkreis und Medical School Hamburg Hand in Hand

lknwm unirostock tdeg

Studierende sollen Öffentlichen Gesundheitsdienst aus nächster Nähe kennenlernen


Ein wichtiger Schritt in die medizinische Zukunft des Landkreises: Das Gesundheitsamt von Nordwestmecklenburg kooperiert nun eng mit der MSH Medical School Hamburg. Gemeinsam sollen Lehre, Forschung und Wissenstransfer in zentralen Gesundheitsbereichen von Umwelt- und Sozialmedizin bis hin zu Prävention gestärkt und neue Impulse für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung gesetzt werden. Verbunden mit dem Projekt ist auch die Hoffnung auf Ansiedelungen neuer Fachärzte im Landkreis und die Übernahmen von bestehenden Arztpraxen durch Nachfolger.  

„Der Öffentliche Gesundheitsdienst steht in Zeiten von Klimawandel, Pandemien, der Zunahme von psychischen Erkrankungen und demografischem Wandel vor enormen Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, ist eine enge Verzahnung von Praxis, Wissenschaft, Ausbildung und Weiterbildung unerlässlich“, freut sich Saban Omer Oglou, Fachdienstleiter des Gesundheitsamtes Nordwestmecklenburg, über die Kooperation.

Im Rahmen der Kooperation sollen Studierende der MSH den Öffentlichen Gesundheitsdienst aus nächster Nähe kennenlernen. Dazu erhalten sie im Gesundheitsamt Wismar die Möglichkeit, Praktika, Hospitationen und gemeinsame Lehrveranstaltungen zu absolvieren.

Darüber hinaus sind interdisziplinäre Forschungsprojekte mit Ärzten und Gesundheitswissenschaftlern, Psychologen und Sozialpädagogen geplant. Die Themen reichen von Umweltmedizin und Infektionsschutz über seelische Gesundheit bis hin zum Krisenmanagement.

„Durch diese enge Zusammenarbeit wird die interdisziplinäre und interprofessionelle Ausbildung unserer Studierenden intensiviert. Wir freuen uns auf gemeinsame wissenschaftliche Projekte“, betont Ilona Renken-Olthoff, Geschäftsführerin der MSH. Insbesondere Medizinstudierende am universitären Campus der Helios Kliniken Schwerin würden dadurch praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitswesens erhalten.

Zurück Nach oben Drucken Notfall