Covid19 in NWM – Freitag (25.6.)
Am Freitag wurde dem Gesundheitsamt ein neuer Covid19-Fall gemeldet, aus dem sich auch eine Allgemeinverfügung ergeben hat (siehe unten).
Die Inzidenz im Landkreis steigt damit heute um 0,7 auf 3,2. Schwerin liegt mit 3,1 und zwei Neuinfektionen etwas niedriger, darunter Rostock mit 2,4, Vorpommern-Rügen mit 1,8, der Landkreis Rostock mit 1,4 die Mecklenburgische Seenplatte mit 0,8 und schließlich Vorpommern-Greifswald mit heute 0,0.
Ludwigslust Parchim hat heute mit 5,7 den höchsten Wert und mit 4 neuen Fällen auch die höchste Zahl an Neuninfektionen. Die landesweite Inzidenz steigt geringfügig auf 2,1.
Eine Allgemeinverfügung
Nach einer positiven PCR-Testung bei einem Kita-Kind musste die erste Quarantäne-Verfügung seit dem 30. Mai erlassen werden. Sie betrifft 10 Kinder und 3 Erziehungspersonen der Kita Regenbogen in Schönberg, die am 21.6. in der Einrichtung anwesend waren. Sie müssen sich bis zum 5.7. in häusliche Quarantäne begeben.
Die Verfügung ist wie immer auf der Internetseite des Landkreises unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.
Bekanntmachung zu Lockerungen
Gemäß § 1 Abs. 3 der gestern veröffentlichten Neufassung der Corona-Landesverordnung hat der Landkreis heute die entsprechende Bekanntmachung veröffentlicht, die Ausnahmen vom Wegfall der Testerfordernissen bekannt macht, die in der Landesverordnung vorgesehen ist. Tests sind demnach weiterhin zum Beispiel im Bereich der Beherbergungen, bei Messen und Ausstellungen, aber auch beim Besuch von Clubs und Discotheken, Jahrmärkten, Volksfesten und genehmigungspflichtigen Veranstaltungen notwendig.
Zugrunde liegt die vom LaGuS erstellte Risikogewichtete Stufenkarte, die nun auf derselben Seite wie der tägliche Lagebericht abrufbar ist:
https://www.lagus.mv-regierung.de/Gesundheit/InfektionsschutzPraevention/Daten-Corona-Pandemie
Delta-Variante im Landkreis nachgewiesen
Zu einigen Fällen aus den vergangenen Tagen – nicht zu dem heute gemeldeten - liegen nun Sequenzierungsergebnisse vor, die das erste Auftreten der so genannten „Delta“-Variante auch in Nordwestmecklenburg nachweisen. Insgesamt 4 Fälle sind bislang bekannt. Die Entwicklung wird von den zuständigen Stellen weiter beobachtet.
