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Allgemeine Informationen

[UPDATE 2.12.2021]

25.11.21 wurde im Landkreis LWL-PCH bei mehreren Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen. Als erste Maßnahme wurde das betroffene Gebiet- Ruhner Berge südlich der Autobahn A24- mit einem Elektrozaun eingezäunt, um so die Ausbreitung durch Wanderbewegungen der Wildschweine zu verhindern. Auch hier wurde eine Sperrzone eingerichtet, die ca. 35 km von der Kreisgrenze zu Nordwestmecklenburg entfernt ist.
Informationen des Landkreises Ludwigslust-Parchim zur ASP-Lage.

Am 2.12.21 meldete das Landwirtschaftsministerium einen weiteren Verdachtsfall von ASP im Landkreis Ludwigslust-Parchim, außerhalb der bisherigen Sperrzone, nahe eines ehemaligen Truppenübungsplatzes bei Redlin nahe der Grenze zum Bundesland Brandenburg.

[UPDATE 16.11.2021]

In einem Schweinemastbestand in Vogelsang, Landkreis Rostock, ist die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. Das Veterinäramt des Landkreises Rostock hat den Betrieb gesperrt sowie eine Sperrzone im Radius 10 km um den Seuchenausbruchsbestand verfügt. Diese Sperrzone ist ca. 35 km von der Kreisgrenze zu Nordwestmecklenburg entfernt. Für den betroffenen Schweinebestand wurde die Tötung angeordnet, um eine Verschleppung des ASP-Virus in andere Schweinebestände und in den Wildschweinebestand zu verhindern. Wie der Erreger in die Anlage gelangen konnte wird derzeit von Spezialisten vom FLI untersucht.

Das Kreisveterinäramt zu den nun nötigen Schritten: Um einen Eintrag in die Schweinebestände zu vermeiden, haben alle Schweinehalter folgende Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten:

-       konsequente Hygienemaßnahmen auf dem Hof sind einhalten, wie z.B. Kleidungswechsel, Zugangsbeschränkungen für Personen, Schadnagerbekämpfung, Reinigung und Desinfektion

-       es ist verboten Speise- und Küchenabfälle (inklusive Wurstwaren und Schlachtabfälle) zu verfüttern,

-       Futtermittel und Einstreu sind so zu lagern, dass Wildschweine hierzu keinen Zugang haben. Grünfutter  sollte von Flächen stammen, zu denen Wildschweine keinen Zugang haben,

-       der Kontakt zwischen Haus- und Wildschweinen ist strikt zu unterbinden,

-       alle unklaren Krankheitsgeschehen im Bestand mit hohem Fieber bzw. erhöhter Sterblichkeit sind durch den Hoftierarzt abklären zu lassen,

-       jeder Schweinehalter muss in der Lage sein, seine Schweine notfalls unverzüglich Aufstallen zu können,

-       Tote Tiere und Tierkörperteile sind über die SecAnim in Malchin (Tel:03994-20960) entsorgen zu lassen.

Jagdausübungsberechtigte haben verendet aufgefundene, kranke und verhaltensauffällige  Wildschweine umgehend zu beproben und virologisch auf ASP untersuchen zu lassen. Alle Jagdausübungsberechtigte sind angehalten, ihre Jagdbezirke regelmäßig zu kontrollieren und dabei gezielt nach Fallwild zu suchen.

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Mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) befindet sich eine gefährliche, anzeigepflichtige Tierseuche weiter auf dem Vormarsch und hat inzwischen auch Deutschland erreicht.

Am 10.09.2020 wurde der Nachweis des ASP-Virus bei einem im Landkreis Spree-Neiße (Brandenburg) tot aufgefundenen Wildschwein durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt.

Damit hat sich die Entfernung der Fundstelle eines infizierten Wildschweins bis zur Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommerns auf etwa 140 Kilometer (Luftlinie) reduziert. Ebenso wird sich die Entfernung von der bisher bestehenden äußeren Begrenzung der Restriktionszonen in Westpolen, nach Einrichtung des gefährdeten Gebietes und der umliegende Pufferzone reduzieren.

Die für den Menschen ungefährliche Viruserkrankung infiziert sowohl Wild- als auch Hausschweine. Die ASP ist von der Klassischen Schweinepest (KSP) nur schwer zu unterscheiden. Symptome sind hohes Fieber, Blutungen in der Haut, den inneren Organen und Lymphknoten sowie Lähmungserscheinungen. Vermehrtes Auftreten von Todesfällen, erfolglose antibiotische Behandlungen, verminderte Wurfgröße, Abmagerung und ggf. auch Verhaltensveränderungen können Hinweise auf ASP oder KSP sein.

Die Übertragung erfolgt sowohl auf direktem Wege von Tier zu Tier, insbesondere über virushaltige Materialien. Einen Impfstoff gibt es noch nicht. Ein Ausbruch der ASP hätte weitreichende Auswirkungen auf den Handel, die Jagd und auf alle Hobbyschweinehalter.

Alle Schweinehalter sind daher aufgefordert die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten. Ein weiterer wichtiger Baustein in der Seuchenfrüherkennung ist die unverzügliche Meldung und Untersuchung von Fallwild. Sollten Sie als Bürger verendete Wildschweine auffinden dann informieren Sie uns schnellstmöglich.

Hierzu erreichen Sie uns unter den Telefonnummern 03841-3040 3912 oder 3913 und am Wochenende und außerhalb der normalen Geschäftszeiten unter 0385-50000 (Leitstelle Westmecklenburg.)

Weitere Informationen zum Seuchengeschehen und zu Verhaltensregeln finden Sie hier:
Bezug von geförderten Medikamenten zur Varroamilben-Bekämpfung

Auch nichtorganisierte Imker erhalten im Jahre 2017 die Möglichkeit, geförderte Medikamente zur Bekämpfung der Varroamilbe beziehen zu können. Das dazu benötigte Formular steht für den Download zur Verfügung und kann direkt am PC ausgefüllt und anschließend ausgedruckt oder abgespeichert werden.

Ausgefüllte Bestellformulare – nur Originale mit Unterschrift - können über den örtlichen Imkerverein oder direkt an die Geschäftsstelle
des Landesimkerverbandes gesendet werden.

Postadresse:
Landesverband der Imker Mecklenburg - Vorpommern e.V.
Feldstraße 3
17033 Neubrandenburg 

Einsendeschluss ist der 13. April 2017. Später eingehende Anträge können für die Förderung nicht mehr berücksichtigt werden.

(Update 5.12.2022)
Seit Erlass der Tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung Nr. 3-2022 am 28.11.20222 kam es zu weiteren Ausbrüchen in Geflügelhaltungen im Landkreis.  Betroffen sind nach Hobbyhaltungen in den Gemeinden Klütz und Lützow nun auch Haltungen in der Stadt Grevesmühlen, in Zurow, Carlow und Veelböken

In diesen Tierhaltungen waren insgesamt 780 Tiere betroffen, ein Teil davon war bereits erkrankt und auch verendet. Der Großteil- ca. 750 Tiere- wurde durch das Veterinäramt tierschutzgerecht getötet und entsorgt, um eine Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern und auch um die erkrankten Tiere von ihrem Leid zu erlösen. Das Virus H5N1 verursacht schwerste Allgemeinstörungen, befällt das zentrale Nervensystem und führt unter anderem zu hohem Fieber bei den Tieren. Zudem breitet sich das Virus rasend schnell in Beständen aus.

Tauben wurden von der Tötung ausgenommen, da sie bei der Geflügelpest eine geringe epidemiologische Bedeutung spielen und nicht aktiv erkranken bzw. Virus übertragen können.

(Update 2.12.2022)
Mit der Tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung Nr. 4-2022 vom 2.12.2022 wird die Überwachsungszone Stockelsdorf (Landkreis Ostholstein) aus der Tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung Nr. 2-2022 aufgehoben.
Die kreisweiten Maßnahmen aus der Tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung Nr. 3-2022 bleiben bestehen.

(Update 28.11.2022)
Im Nachgang der Rassegeflügelausstellung Demmin am 19. und 20.11. sind landesweit Haltungen von H5N1-Befunden betroffen.
Auch das Kreisveterinäramt Nordwestmecklenburg hat über das Wochenende intensiv gearbeitet, Kontakt zu in Frage kommenden Haltern aufgenommen, Beprobungen durchgeführt und betroffene Bestände geräumt.
Für alle Halter, die an der Ausstellung in Demmin teilgenommen haben, gilt eine Bestandssperre und eine Meldepflicht für verendete oder erkrankte Tiere.

Bedauerlicherweise sollte am Wochenende auch die  „25. Kreihnsdörper“ Rassegeflügelausstellung“ in Grevesmühlen stattfinden. Unter den Ausstellern waren auch solche, die an der Geflügelausstellung in Demmin in der Vorwoche teilgenommen hatten.
Die Ausstellung wurde kurzfristig abgesagt und der Publikumsverkehr dort unterbunden.
19 Taubenzüchter konnten ihre Tiere unter amtlicher Kontrolle wieder mitnehmen. Für diese Bestände gilt zunächst eine amtliche Sperre, das heißt, es dürfen weder Tiere aus den Beständen noch in die Bestände verbracht werden.

Weitere Tiere wurden direkt vor Ort beprobt. Nachdem die Befunde H5N1 positiv waren, mussten 92 Hühner und Enten von 14 Tierhaltern direkt vor Ort getötet werden, um eine Weiterverbreitung der Tierseuche in weitere Bestände zu unterbinden

H5N1 in bislang 3 Beständen

Im Rahmen der Beprobungen konnte bislang in drei Hobbyhaltungen der H5N1-Virus nachgewiesen werden.
In diesen Haltungen wurden noch am Sonntag insgesamt über 200 Tiere getötet, einige weitere waren bereits selbst verendet. Betroffen sind vor allem Hühner, Enten und Gänse.

In Reaktion auf das Ausbruchsgeschehen hat das Kreisveterinäramt die  Tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung Nr. 3 Tierseuchenbe-2022 vom 28.11.2022 erlassen, die für den gesamten Landkreis gilt und alle Geflügelhalter, unabhängig von der Größe ihres Bestandes.

(Update 2.11.2022)
Mit der Tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung Nr. 2-2022 vom 2.11.2022 wurde nach einem positiven Geflügelpest.-Befund in Stockelsdorf im Landkreis Ostholstein jener Teil der Überwachungszone definiert,  der sich nach Nordwestmecklenburg erstreckt. Dazu zählt der Ortsteil Herrnburg der Gemeinde Lüdersdorf.

(Update 6.05.2022)
Mit der Tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung Nr. 1-2022 vom 3.05.2022 wurden die noch zusätzlich angeordneten Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest aufgehoben.

Seit Anfang November kam es zu mehreren Nachweisen der Geflügelpest vom Subtyp H5N1 im Landkreis, betroffen waren 3 Hobbygeflügelhaltungen und 10 Wildvögel.

Der letzte Nachweis stammt vom 23.04.2022 bei 3 tot aufgefundene Silbermöwen im Bereich der Hansestadt Wismar.

„Trotz eines deutlichen Rückgangs von Fällen rechnen wir damit, dass das Virus in der Wildvogelpopulation auf niedrigem Niveau zirkuliert und nicht vollständig verschwunden ist. Der direkte Kontakt von Wildvögeln- insbesondere Wildenten, Wildgänse und Möwen- zum eigenen Geflügel sollte auch über den Sommer hinaus unbedingt vermieden werden“.,  so Landrat Tino Schomann.

Weiterhin gelten die allgemeinen Biosicherheitsvorschriften gemäß § 3- 6 der Geflügelpestverordnung:

Insbesondere ist sicherzustellen, dass

-       die Tiere nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind,

-       die Tiere nicht mit Oberflächenwasser, zu dem Wildvögel Zugang haben, getränkt werden,

-       Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt und

-       Erhöhte Tierverluste tierärztlich abgeklärt werden.

Bei fachspezifischen Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Veterinäramtes zur Verfügung (03841- 3040 3901).
In Notfällen ist über die Leitstelle Westmecklenburg 0385-50000 der Bereitschaftsdienst der Amtstierärzte erreichbar.

Die vollständige Risikoeinschätzung und weitere Informationen zum Seuchengeschehen finden Sie hier:

Bekanntmachungen Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung

Text
Datum Vorschaubild Titel Dateigröße
05.12.2022
Notfalldienst der niedergelassenen Tierärzte im LK NWM vom 16.12.2022 bis 03.03.2023
Notfalldienst der niedergelassenen Tierärzte im LK NWM vom 16.12.2022 bis 03.03.2023
0.20 MB
02.12.2022
Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr. 4-2022
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt
0.34 MB
28.11.2022
Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr. 3-2022
Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt
0.52 MB
02.11.2022
Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr. 2-2022
Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt
0.75 MB
26.10.2022
Notfalldienst der niedergelassenen Tierärzte im LK NWM vom 04.11. bis 13.01.2022
Notfalldienst der niedergelassenen Tierärzte im LK NWM vom 04.11. bis 13.01.2022
0.20 MB

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