Altlastenauskunft

Digitales Bodenschutz- und Altlastenkataster M-V

Leistungsbeschreibung

Personen mit berechtigtem Interesse erhalten Auskunft aus dem Altlastenkataster des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Verfahrensablauf

Benutzen Sie zunächst die Online-Selbstauskunft des LUNG.

Dazu benötigen Sie

  • Gemarkung,
  • Flur und Flurstück des Grundstücks

Wenn sich bei der Online-Selbstauskunft ein Eintrag findet,  richten Sie sich bitte mit dem Antrag "Altlastenkataster - Auskunft beantragen" direkt an uns.

Voraussetzungen

Bei der Erhebung, Verarbeitung und Weitergabe von Informationen aus dem dBAK M-V sind die allgemeinen datenschutzrechtlichen Vorgaben des Landesdatenschutzgesetzes M-V (DSG M-V) und die spezialgesetzlichen Regelungen des LBodSchG M-V zu beachten.

Bei der Erfassung flurstücksbezogener Daten und deren Übermittlung an Dritte ist nach den Vorschriften des § 5 Abs. 1 LBodSchG M-V die Anhörung des Grundstückseigentümers erforderlich.

Der Löschungsanspruch ergibt sich aus § 7 Abs. 3 LBodSchG M-V: Bestätigt sich der Verdacht auf eine schädliche Bodenveränderung oder auf eine Altlast auch für die empfindlichste Nutzung nicht, ist die Einstufung als Verdachtsfläche oder altlastverdächtige Fläche im dBAK M-V zu löschen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Für die Online-Selbstauskunft werden keine Unterlagen benötigt. Lediglich sollten Sie zur Hand haben

  • Gemarkung,
  • Flur und Flurstück des Grundstücks

Für einen Antrag auf schriftliche Auskunft durch die untere Bodenschutzbehörde benutzen Sie bitte das Formular "Altlastenkataster - Auskunft beantragen". Die erforderlichen Unterlagen entnehmen Sie bitte dem Antrag.

Welche Gebühren fallen an?

Behördliche Auskünfte:
Für Negativauskünfte (z. B. kein Altlastenverdacht) werden keine Kosten (Gebühren und Auslagen) erhoben.

Für die Übermittlung von Umweltinformationen, die über die Erteilung mündlicher und einfacher schriftlicher Auskünfte und die Herausgabe von wenigen Duplikaten hinausgehen, werden aufgrund § 6 LUIG M-V Kosten erhoben. Die Kostenentscheidung beruht auf den §§ 1, 2, 9 und 11 bis 14, 22 Verwaltungskostengesetz M-V (VwKostG M-V) in Verbindung mit der Anlage der Bodenschutz Kostenverordnung (BodSchKostVO M-V) und der Umweltinformationskostenverordnung (UIKostVO M-V). Der Gebührenrahmen reicht von 0 - 500 €.

Welche Fristen muss ich beachten?

keine

Bearbeitungsdauer

schriftliche Auskunftsersuchen: eine bis vier Wochen

Bodenschutz