Kreistagspräsident dankt Bundeswehrsoldaten
Amtshilfe in den Testzentren endet
Im Namen des Landkreises überreichte Thomas Grote Dankesurkunden und Präsente.
Im PCR-Testzentrum des Landkreises am Ploggensee in Grevesmühlen besuchte Kreistagspräsident Thomas Grote am Dienstag (29.6.) die beiden dort im Rahmen der auslaufenden Amtshilfe tätigen Bundeswehrsoldaten an ihrem vorletzten Arbeitstag.
In Vertretung überreichte er vom 1. Stellvertreter der Landrätin Mathias Diederich unterzeichnete Dankesurkunden und kleine Präsente an den Stabsgefreiten Silvio Linke und an Stabsfeldwebel Dietmar Morgan.
„Zwar ist es in der Pandemie in Nordwestmecklenburg zum Glück nie so schlimm geworden, wie es in anderen Teilen Deutschlands und der Welt war, aber auch hier hätten wir die Lage ohne die Unterstützung der Bundeswehr nicht so gut bewältigt. Dafür danke ich den Soldaten im Namen des Landkreises und aller Einwohner.“, so Grote.
Begleitet wurde der Kreistagspräsident von Oberstleutnant Rico Gindler, der den Einsatz in Nordwestmecklenburg als Verbindungsoffizier seit dessen Beginn im Oktober letzten Jahres maßgeblich mit koordiniert. Zeitweise waren bis zu 70 Soldaten in Nordwestmecklenburg im Einsatz. Sie unterstützen das Gesundheitsamt zunächst in der Kontaktverfolgung und Quarantänebetreuung, dann auch in den Testzentren und schließlich in den Impfzentren.
Bei Thema Impfen ist die Bundeswehr auch weiterhin vor Ort und unterstützt die Arbeit des Landkreises in den Impfzentren und bald auch in mobilen Einsätzen. Die restlichen Amtshilfen werden nun vorerst eingestellt.
„Weil die Fallzahlen derzeit so niedrig sind, können wir die Kameradinnen und Kameraden abziehen. Aber wir wissen: Die Pandemie ist nicht vorbei. Sollte es später wieder nötig werden, ist die Bundeswehr auch bereit, erneut Amtshilfe zu leisten.“, so Oberstleutnant Rico Gindler.
Die beiden Soldaten, die hier auch stellvertretend für weitere einen Dank erhielten, waren ca. einen Monat im Testzentrum in Grevesmühlen im Einsatz. Sie sind Reservisten, die sich für solche Aufgaben freiwillig gemeldet hatten.
Durch die Länge des Einsatzes konnten nicht alle Arbeiten mit Vollzeitsoldaten abgedeckt werden, weil auch an wichtigen Standorten wie Rostock Laage natürlich der Betrieb aufrecht erhalten werden müsse, begründete Rico Gindler die Einbeziehung der Reservesoldaten.
Für den Panzersoldaten in Reserve Dietmar Morgan ein Glücksfall, denn so fand er aus Schwaben an die Ostsee: „Die Arbeit hier hat viel Freude gemacht. Die Kollegen sind alle freundlich und hilfsbereit und auch Menschen die zum Testen kamen, waren alle dankbar für unsere Arbeit. Und ich habe diesen schönen Landstrich kennengelernt.“ Freunden hat er den Landkreis bereits für Motoradausflüge empfohlen und wird wohl auch selbst noch einmal privat wiederkommen.
