HSW_FG_PROFTLY-1-Drink_13x18Lydia Proft_Maron_gestaltungwismar.jpg Kunst, Kultur und Literatur

1000 AUGEN - KLASSE MARON 1992–2020

07.07.2020 bis 30.09.2020

Aktuelle Fotoarbeiten aus Mecklenburg Vorpommern 28.8.–29.9.2020

Eröffnung der Jubiläumsausstellung am Donnerstag, dem 27. August um 17 Uhr

  • Begrüßung: Kerstin Weiss, Landrätin des Landkreises Nordwestmecklenburg
  • Musik: Lehrer und Schüler der Kreismusikschule „Carl Orff“ Nordwestmecklenburg
  • Einführung: Prof. Knut Wolfgang Maron, Hochschule Wismar

Aufgrund der besonderen Lage im Zusammenhang mit Covid-19 bitten wir um vorherige Anmeldung per Mail an kultur@nordwestmecklenburg.de bis zum 17.08.2020.

Wir verweisen auf eine ergänzende Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum Wismar - SCHABBELL.

 

Drei Fotoausstellungen zur Emeritierung Marons

Prof. Knut Wolfgang Maron zeigt Arbeiten aus rund 30 Jahren Lehre an der Hochschule Wismar sowie eigene Fotografien

Gleich an drei Ausstellungsorten, in der Malzfabrik in Grevesmühlen, im SCHABBELL der Hansestadt Wismar und in der Galerie Kristin Hamann in Wismar, eröffnet Professor Knut Wolfgang Maron kurz vor seiner Emeritierung Ende August 2020 zwei Ausstellungen. Es werden  Arbeiten von 29 Studierenden und Absolventen des Diplom-Studienganges Kommunikationsdesign und Medien der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar unter dem Titel „1000 Blicke“ und zum Themenfeld „Neue Subjektivität“ präsentiert. In einer Personalausstellung werden gleichzeitig Marons eigene Fotografien gezeigt.

Drei Ausstellungen, zwei Eröffnungen und eine Publikation

Zur ersten Eröffnung am Donnerstag, dem 27. August 2020, in der Malzfabrik Grevesmühlen ist ein Grußwort von Kerstin Weiss, Landrätin des Landkreises Nordwestmecklenburg, eine Einführung durch Prof. Knut Wolfgang Maron, Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar, und musikalische Begleitung durch die Kreismusikschule „Carl Orff“ Nordwestmecklenburg geplant.

Gleich für den nächsten Tag, Freitag, 28. August 2020, um 19:00 Uhr, sind zur Eröffnung im SCHABBELL, dem Stadtgeschichtlichen Museum der Hansestadt Wismar, ein Grußwort des Bürgermeisters der Hansestadt Wismar, Thomas Beyer, und eine Einführung durch Prof. Knut Wolfgang Maron sowie Musik von Roman Samsovici angekündigt. Während die in der Malzfabrik ausgestellten Arbeiten bis zum 29. September 2020 präsentiert werden, endet die Laufzeit der Ausstellung im Wismarer Schabbel am 4. Oktober 2020. Die geplante Personalausstellung mit Marons Arbeiten unter dem Titel „Bilder über Landschaften“ wird in der Galerie Hamann am Freitag, dem 29. August 2020 von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr öffnen und dann nach vorheriger Absprache für rund einen Monat zugänglich sein.

Die Öffnungszeiten der einzelnen Ausstellungen sind den Veranstaltungshinweisen der drei Einrichtungen zu entnehmen.

Begleitend zur Ausstellung ist eine Publikation zum Thema „Künstlerische Fotografie als Markenzeichen für Kunst- und Kulturbotschafter aus Mecklenburg-Vorpommern und besonders des Kreises Nordwestmecklenburg“ in Zusammenarbeit mit dem Kettler Verlag, Bönen geplant.

Namen zu den Arbeiten

In der Malzfabrik und im SCHABBELL werden Arbeiten gezeigt von Katrin Amft, Anna Birkefeld, Evelina Boger, Sally Frey, Damian Gerbaulet, Marc Grümmert- Geers, Loreen Hinz, Britta Huntemann, Dietmar Kampf, Michael Kewitsch, Stefan Kratz, Kristin Leißner, Babette Liebisch, Thanh Long, Prof. Knut Wolfgang Maron, Jonas Mercado Reyes, Frank Olias, Lydia Proft, Jeanine Reddin, Janet Riedel, Tatjana Shanina, Paetrick Schmidt, Christian Schmidtke, Heidi Schneekloth, Hannes Schüler, Andreas Schwartz, Steffen Stender, Jens Wisotzky, Janet Zeugner

Hinweis aufgrund der aktuellen Corona-Situation

In den Ausstellungsräumen sind Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen. Außerdem werden Interessenten gebeten sich zu informieren, ob zu den Ausstellungseröffnungen sowie -besuchen besondere Anforderungen zu erfüllen sind. Dazu zählen z. B. die E-Mail-Anmeldungen für die Malzfabrik in Grevesmühlen bis zum 17. August 2020 unter kultur@nordwestmecklenburg.de oder zusätzliche telefonische Terminvereinbarungen für die Galerie Hamann.

Prof. Knut Wolfgang Maron – 1993 berufen, 2020 emeritiert

1993 wurde Maron zum Professor für „Entwerfen Fotodesign, insbesondere experimentelle Fotografie“ an der Hochschule Wismar berufen. Als Dekan leitete er von 1996 bis 1998 den Fachbereich Design/Innenarchitektur an der ehemaligen Außenstelle Heiligendamm. Seit 2000 gab er sein Wissen auf dem Campus in Wismar an der nunmehr Fakultät Gestaltung genannten Struktur- einheit der Hochschule Wismar im Diplom-Studiengang Kommunikations- design und Medien weiter. Die heutige Ausstattung der Fotoabteilung  überzeugt nicht zuletzt durch Prof. Marons Engagement für ein Fotostudio – welches zu dessen Errichtung als best-ausgestattete Fotoabteilung an einer Hochschule in ganz Europa galt – , in dem sich eine rund 7 Meter breite, 4,50 Meter hohe und 4 Meter tiefe Hohlkehle befindet , analoge und digitale Kameras (Klein-, Mittel- und Großformat) zur Ausleihe, ein Schwarz-Weiß-Labor, ein Farblabor und eine digitale Dunkelkammer. Mit Ablauf des 31. August 2020 wird Prof. Maron emeritiert und somit am 1. September seinen wohlverdienten Ruhestand  antreten.

Nach einer klassischen Fotografenausbildung besuchte Maron die Glasfachschule Rheinbach bei Bonn. Sein Diplom in visueller Kommunikation schloss er an der Folkwang Universität der Künste Essen nach seinem Studium in der Klasse von Prof. Dr. Otto Steinert und Prof. Erich vom Endt ab. Zunächst lebte er einige Jahre in Paris (Frankreich). Seine Arbeiten wurden in Einzelausstellungen – national sowie international – gezeigt. Dazu zählen u. a. Ausstellungen im Museum Ludwig in Köln, eine Personalausstellung im Staatlichen Museum in Schwerin, im Museum Folkwang in Essen, in der Kunsthalle Erfurt, im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, in den United States of America in New York, am Goethe Institut New York und der White Box New York, sowie in Frankreich am Maison Européenne de la Photographie und im Printemps de Cahors. Derzeit werden acht seiner Arbeiten in der Kunsthalle

Düsseldorf ausgestellt (Subjekt-Objekt). Maron erhielt zahlreiche nationale und internationale Preise.

Veranstaltungsort(e)

  • Malzfabrik Grevesmühlen
    23936 Grevesmühlen
    Börzower Weg 3

    Die ehemalige Malzfabrik in Grevesmühlen ist eines der bedeutendsten und größten Industriedenkmäler in Mecklenburg.
    Das Objekt kann auf eine über 100-jährige Geschichte verweisen. Im 19. Jahrhundert gab es in Grevesmühlen mehrere Brauereien. In den 80-er Jahren des 19. Jahrhunderts gründeten auf dem Gelände des Felsenkellers des Brauers Heintzmann am Köppenberg vier Männer aus Rostock die "Malzfabrik Grevesmühlen GmbH", die sich rasch zu einem der größten Industriebetriebe mit wechselvoller und von Krisen geschüttelter Geschichte in Mecklenburg entwickelte.  Charakteristisch für den Industriebau ist die klare Fassadengliederung. Prägnante Gestaltungselemente sind Lisenen, Gurt- und Traufefriese sowie Segmentbogenfenster. Die Fensteröffnungen waren von innen mit Klappluken versehen, die nach Bedarf Luft und Licht auf die Darrböden brachten.


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